Benni Dirksen ist ein Wolf mit Playoff-Biss

Mit dem Heimspiel gegen den HC Landsberg starten die Kissinger Wölfe in die Playoffs zur Oberliga. Goalie Benni Dirksen hat da schon Erfahrungen gesammelt.

EC Bad Kissinger Wölfe - HC Landsberg (Freitag 11.01.2019, 20:00 Uhr)

Wölfe-Goalie Benjamin Dirksen freut sich auf die anstehende Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga. Für ihr werden es anstrengende, aber auch leidenschaftliche Spiele. Foto: Hopf

Ihre Pflicht haben die Kissinger Wölfe mit dem Klassenerhalt in der Bayernliga erfüllt; jetzt gehen sie in die Kür:

Mit dem Heimspiel gegen den HC Landsberg am Freitag (20:00 Uhr) startet die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Ein Wolf besitzt jede Menge Playoff-Erfahrung: Goalie Benni Dirksen spielte fünf Mal um den Aufstieg. Nun freut er sich auf eine leidenschaftliche Runde sechs.

Wer Benni Dirksen im Tor aufbietet, der hat im Aufstiegskampf super Karten. Sollte man meinen. Denn die persönliche Playoff-Bilanz des 30-Jährigen liest sich prächtig. Zwei Mal stieg der gebürtige Gummersbacher von der Bayern- in die Oberliga auf, 2010 mit den Selber Wölfen und 2012 mit den Mighty Dogs Schweinfurt. Vergangene Saison schaffte Dirksen bekanntlich als Schweinfurter Goalie den Aufstieg aus der Landes- in die Bayernliga - wie die Kissinger Wölfe auch. Außerdem nahm er in der Jugend mit der U20 des jetzigen Zweitligisten EHC Freiburg und mit den Lausitzer Füchsen an Aufstiegsrunden teil.

"Die Playoffs sind beim Eishockey die beste Zeit im Jahr", weiß Dirksen aus Erfahrung. Jeder Spieler lege noch eine Schippe drauf; die Stadien seien voll, die Stimmung prächtig."Jedes Spiel steht auf Messers Schneide."

Für seine Kissinger Wölfe sieht der 30-Jährige zwar nicht den ganz großen Druck auf sich zukommen. Schließlich spricht Vereinsvorsitzender Michael Rosin davon, dass ein Aufstieg aus wirtschaftlicher Sicht unrealistisch erscheint. Doch die Spannung im Team soll nicht sinken. "So wie ich die Mentalität in der Mannschaft und von Trainer Mikhail Nemirovsky kenne, wollen wir versuchen, jedes Spiel zu gewinnen", so Dirksen.

Der Rheinländer ist sich bewusst, dass ihm in den Playoffs die Pucks noch mehr um die Ohren fliegen werden, als bisher in der Hauptrunde. Besonders der EV Füssen und der HC Landsberg seien ambitionierte Mannschaften. "Aber auch die beiden Oberligisten Waldkraiburg und Riessersee wollen in ihrer Spielklasse bleiben."

Alle Kräfte bündeln heißt es also am Freitag gegen Landsberg und am Sonntag (17.15 Uhr), wenn das Gastspiel beim Oberliga-Zwölften EHC Waldkraiburg ansteht. Da wundert es, dass Benni Dirksen das Training zwischen Haupt- und Aufstiegsrunde als weniger anstrengend beschreibt. Das sei dem kleinen Kader geschuldet. Viele Spieler seien verletzt oder krank gewesen. Die Intensität jetzt herunterzuschrauben, sei nicht ungewöhnlich. Die konditionellen Grundlagen seien eh zu Beginn der Saison gelegt worden.

Michael Rosin hofft, dass zum Spiel gegen Füssen alle Spieler wieder einsatzbereit sind. Nur Jona Schneider fällt wegen Innenbandanrisses in der Schulter definitiv aus. Es stehen also gegen Landsberg maximal vier Verteidiger zur Verfügung. Der Gegner indes hat sich mit Verteidiger Fabio Carciola verstärkt.

Trotzdem will der Vereinsvorsitzende nichts herschenken. "Die Aufstiegsrunde ist etwas besonderes. Auch dort werden nicht alle Mannschaften alle Spiele gewinnen. Wo es für uns hinführt, werden wir sehen."

Benni Dirksen, seit dreieinhalb Jahren in einem Eishockey-Geschäft mit Online-Shop in Ebenhausen tätig, verspricht für die kommenden Spiele eine persönliche Leistungssteigerung. "Ich habe in den Playoffs immer noch ein Stück zugelegt."

Eine Steigerung benötigen auch die Mighty Dogs aus Schweinfurt, wollen sie Klasse halten. In der Verzahnungsrunde mit der Landesliga fahren sie zunächst am Freitag (20 Uhr) zum VfE Ulm/Neu-Ulm, bevor am Sonntag (18 Uhr) das Heimspiel gegen den EV Pegnitz ansteht. Sollte der ERV tatsächlich wieder absteigen würde es Benni Dirksen für bestimmte Personen und Spieler seines Ex-Vereins leidtun. Er ist trotz seines unharmonischen Abschieds noch mit einigen gut befreundet.

Bekommen die Mighty Dogs aber die Kurve und steigen die Hawks aus Haßfurt auf, freut sich der 30-Jährige in der nächsten Saison auf vier heiße Unterfranken-Derbys in der Bayernliga. Mindestens.

Quelle: Infranken.de Steffen Standke

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Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)

(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
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(S) # 94 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
(S) # 89 Maxim Kryvorutskyy (DEU)
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Aufstiegrunde Oberliga SÜD 2018/2019

PTeamPtk
1 SC Riessersee 46
2 EV Füssen 36
3 HC Landsberg 35
4 TEV Miesbach 33
5 EHC Klostersee 28
6 EC Kissinger Wölfe 25
7 EHC Königsbrunn 19
8 TSV Erding 18
9 EHC Waldkraiburg 18
10 TSV Peißenberg 12

Bayernliga 2018/19

PTeamPtk
1 EV Füssen 55
2 HC Landsberg 51
3 TSV Erding 51
4 EC Kissinger Wölfe 45
5 TEV Miesbach 44
6 EHC Königsbrunn 44
7 TSV Peißenberg 43
8 EHC Klostersee 43
9 EHF Passau 36
10 ESC Geretsried 33
11 EA Schongau 30
12 ERV Schweinfurt 29
13 ESC Dorfen 28
14 EV Pegnitz 14
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