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Die Kissinger Wölfe verpflichten Maris Lescovs

Doppelschlagwochende

Die Kissinger Wölfe verpflichten Maris Lescovs

Klappt die Freigabe, kann der 22-jährige Verteidiger aus Lettland bereits am Freitag (20 Uhr) im Heimspiel gegen Passau auflaufen.

Die Entscheidung ist gefallen

Maris Lescovs besetzt die zweite Kontingentstelle bei den Kissinger Wölfen. Die zuletzt getesteten Vasili Aniskin und Tomas Prokop hatten die Verantwortlichen also nicht überzeugen können. "Die Unterlagen sind bereits beim Verband. Jetzt hoffen wir auf eine schnelle Freigabe, damit Maris schon an diesem Wochenende gegen Passau und beim EHC Klostersee spielen kann", sagt Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin über den 22-jährigen Verteidiger aus Lettland, der auf Empfehlung von seinem Landsmann und künftigen Teamkollegen Kristers Freibergs an die Saale wechselt und zuletzt für den HC Riga in der ersten lettischen Liga spielte.

"Unser Stil muss es sein, in der Abwehr gut zu stehen, unserem Goalie zu helfen und vorne die entscheidenden Momente zu nutzen", sagt Mikhail Nemirovsky über seine Beweggründe, diese offene Stelle mit keinem Stürmer zu besetzen. "Ein junger Kerl. Ich schätze ihn ähnlich stark ein wie Donatas Cypas", vergleicht Rosin den Neuzugang mit dem litauischen Defensivspezialisten der Vorsaison. Eindrücke von dessen Qualitäten konnten sich die Verantwortlichen zumindest durch Videostudium machen. Qualitäten, die es brauchen wird für die Ansprüche in dieser Liga, in der es keine leichten Gegner gibt. Dennoch bleiben die Ziele hoch. "Wir wollen in die Aufstiegsrunde, also unter die ersten Acht. Dann hätten wir nämlich den Klassenerhalt definitiv geschafft", sagt Rosin. Und verweist auf die Unwägbarkeiten einer Abstiegsrunde, in der die Gegner aus der Landesliga mit einer unbeschränkten Zahl an Kontingentspielern antreten können. Eine Regelung, von der die Kissinger Wölfe in ihrem Aufstiegsjahr profitierten, als beispielsweise mit Donatas Zukovas ein weiterer Litauer im Tor stand - und jetzt zum Liga-Rivalen EHC Königsbrunn wechselt.

Klostersee will Revanche

Von zwei "Hämmern" spricht Michael Rosin mit Blick auf die nächsten Gegner. Am Freitag (20 Uhr) soll die heimische Halle wieder zur Festung werden beim Gastspiel des EHF Passau, am Sonntag geht die Reise nach Grafing zum EHC Klostersee. Also zu jenem Verein, gegen den die Kissinger Wölfe in drei denkwürdigen Partien in der Vorsaison die Landesliga-Meisterschaft gewannen. Nahezu unverändert geblieben sind die Oberbayern, bei denen Nemirovsky-Kumpel Bob Wren weiterhin zu den Führungsspielern gehört. Spiele gegen die Passauer liegen länger zurück. Die Kontingentstellen der von Christian Zessack trainierten Mannschaft werden besetzt von Verteidiger Roman Nemecek und Stürmer Petr Sulcik. Fünf Spieler, darunter ein Trio aus Deggendorf, wechselten über den Sommer ins Team der Niederbayern, die ihr erstes Saisonspiel beim TSV Erding mit 1:6 verloren, dann zu einer Zwangspause gezwungen waren durch die nebelbedingte Spielabsage gegen den ESC Dorfen.

Zeitgleich haderten auch die Kissinger Wölfe mit schlechten Sichtverhältnissen und zusätzlich schlechtem Eis bei der 4:5-Niederlage in Schongau (wir berichteten). Und einer schlechten Schiedsrichterleistung. "Wir haben mit all den Umständen vor Ort sehr viel Geduld aufgebracht. Aber wenn man ungestraft einen Stock ins Gesicht bekommt, verstehe ich die Welt nicht mehr. Da hat einer seine eigenen Regeln gemacht. Trotzdem müssen und werden wir positiv bleiben", sagt Nemirovsky, dessen Spieler sich vor allem in der Schlussphase reihenweise auf der Strafbank fanden. "Ich kann es akzeptieren, wenn beide Mannschaft ähnlich benachteiligt werden. Aber dass wir vor allem auswärts immer wieder so krass benachteiligt werden, macht mich wütend." Umso mehr hofft die Mannschaft auf eine ähnlich euphorische Stimmung auf den Rängen wie beim 5:2-Auftakterfolg über Landsberg - und auf eine rechtzeitig eintreffende Spielerlaubnis.

Maris Lescovs bei EliteProspects

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

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Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3  Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 67 Timm Dreschmann (DEU)
(V) # 84 Maris Lescovs (LET)

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) #   8 Roman Nikitin (DEU/LVA)
(S) # 88 Jonas Manger (DEU)
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12 EHC Königsbrunn 3
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14 EV Pegnitz 0
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