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Kissinger Wölfe sorgen für einen Paukenschlag

Saisonauftakt Bayernliga im Wolfsbau

Kissinger Wölfe sorgen für einen Paukenschlag

Im ersten Saisonspiel überrumpeln die Saalestädter die Landsberg Riverkings.

Eine Bank zwischen den Pfosten: Kissingens Goalie Benni Dirksen, hier in Aktion gegen den Landsberger Tyler Wiseman. Links im Bild: Simon Eirenschmalz und Tim Dreschmann (Nr. 67). Foto: Hopf

Kissinger Wölfe - Landsberg Riverkings 5:2 (2:1, 2:1, 1:0).

Es war ein Abend der Superlative. Ein Spielfilm mit Überlänge, ohne jede Langeweile. Sieben Tore, reichlich Strafzeiten, Schiedsrichter-Diskussionen sowie eine Keilerei sorgten in den fast 150 Minuten für einen extrem hohen Unterhaltungswert. Dass die Kissinger Wölfe ihr Auftaktspiel gegen den haushohen Favoriten auch noch gewannen, machte die Glückseligkeit auf den Rängen perfekt.

"Das hätte auch andersrum ausgehen können. Das war ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ich hatte einen guten Tag, war gut drauf. Das hat viel Spaß gemacht", sagte hernach Benni Dirksen, der im Tor der Saalestädter ein überragendes Spiel machte, sich auch vom frühen Rückstand nicht beirren ließ, als Tyler Wiseman (4.) in Überzahl für Landsberg getroffen hatte. Eine verdiente Führung der Oberbayern, die stark begannen, vor allem mehr Geschwindigkeit und Handlungsschnelligkeit aufs Eis brachten.

Schon möglich, dass sich die Oberbayern etwas zu sicher fühlten, denn auf die überragende Reaktion der Unterfranken wussten die Gäste keine Antwort. Christian Masel gelang nach der Vorarbeit von Kristers Freibergs und Eugen Nold zügig der Ausgleich (8.); erst recht tobte die Halle, als der prächtig aufgelegte Anton Zimmer, der zuvor schon den Pfosten getroffen hatte, die Wölfe unmittelbar vor Drittelende erstmals in Führung brachte nach Assists von Anton Seewald und Mikhail Nemirovsky. Ungläubiges Kopfschütteln bei den Fans, die weiter verwöhnt wurden mit einem hochklassigen Mitteldrittel. Entsprechend bedient war Randy Neal. "Bad Kissingen mit seinem sehr guten Torwart war insgesamt die hungrigere Mannschaft, die hart gearbeitet und ihre Chancen genutzt hat. Wir waren nicht bereit, schlecht und unkonzentriert. Da gibt es nichts zu entschuldigen", sagte der HC-Trainer in der Pressekonferenz. Wieder begannen die Landsberger stark, wieder bissen die Wölfe zurück, diesmal mit Treffern von Kevin Marquardt (29.) und nur fünf Sekunden (!) später von Anton Zimmer.

Schwaches Überzahlspiel

Den vorzeitigen Knockout verpassten die Saalestädter allerdings durch schwache Überzahlspiele, um in eigener Unterzahl den zweiten Gegentreffer zu kassieren, erzielt vom eher blassen Ex-Schweinfurter Marcel Juhasz (39.). "Wir haben zu viele und auch blöde Strafen kassiert, die uns das Leben unnötig erschwert haben. Aber wir haben gezeigt, dass man uns nicht unterschätzen darf. Auf diese Leistung kann man aufbauen", sagte Benni Dirksen, dessen Team kurz vor Drittelende fast durchweg in Unterzahl spielte.

"Bei so vielen Emotionen ist es schwierig, ruhig zu bleiben. Du willst gewinnen für die Mannschaft und für die Fans. Klar müssen Konzentration und Disziplin stimmen, und im Überzahlspiel muss der Puck schneller laufen, aber unter dem Strich bin ich mit der Leistung meiner Jungs absolut einverstanden", fand Spielertrainer Nemirovsky, der seine Mitspieler immer wieder gewitzt und gekonnt in Szene setzte.

Den einzigen Treffer im Schlussdrittel erzielte der später zum Spieler des Abends gewählte Anton Seewald (43.) im Nachstochern. Frustrierte Landsberger setzten fortan auf Provokation und Härte, aber trotz diverser Überzahlspiele sollte den Gästen kein Treffer mehr gelingen. "Wir hatten das Glück des Tüchtigen. Wer beim Stand von 4:2 das nächste Tor schießt, hält alle Fäden in der Hand, und wir haben das Tor gemacht. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung; ich warne aber vor zu viel Euphorie", sagte der erst vor wenigen Tagen vom Bundeswehr-Einsatz in Mali heimgekehrte Wölfe-Vorsitzende Michael Rosin, der in Sachen zweiter Kontingentspieler im Lauf der Woche Vollzug melden will. "Das wird auf jeden Fall eine Bereicherung sein für das Bad Kissinger Eishockey." Ferner stehen auch zwei Spieler mit deutschem Pass noch auf den Wunschzettel von Nemirovsky, der das Wechselfenster bis zum 15. Oktober als viel zu klein erachtet. "Das ist nur in Bayern so. Wenn sich jemand verletzt, kannst du nicht mehr reagieren. Für mich ist das auf diesem Niveau eine dumme Regel."

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

Link zur Pressekonferenz

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Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)
(V) #
(V) #

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 89 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
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Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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