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Der EC Bad Kissinger Wölfe e. V. bedankt sich recht herzlich bei all seinen Sponsoren.

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Die Eishockey-Fans an der Saale hoffen noch

Die Eishockey-Fans an der Saale hoffen noch

Die Verpflichtung von Goalie Benni Dirksen ist der Königstransfer bei den Kissinger Wölfen. Im Kader gibt es aber noch einige Lücken zu füllen.



Benni Dirksen.Foto: Marion Wetterich

Bei den Kissinger Wölfen wird angepackt. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn in den vergangenen Tagen haben Vereinsmitglieder und Förderer in mehreren Arbeitseinsätzen Hand angelegt, um die Eishalle auf Vordermann zu bringen. Wie berichtet, zahlt der VereinIntersport Wohlleben – Alles für deinen Sport! künftig an den ukrainischen Besitzer eine monatliche Pacht... zum Immo-Portal und hat unter anderem einen Arbeitsvertrag mit Eismeister Maxim Bäumler ausgehandelt, darf dafür die Halle nach eigenem Gusto vermarkten und den hoffentlich erzielbaren Gewinn abschöpfen.

Dass in den vergangenen Spielzeiten die Saison ohne jedes Vorbereitungsspiel begann, soll sich jedenfalls nicht wiederholen. Gleich fünf Testspiele wurden vor dem Start in die Bayernliga-Runde angesetzt, drei davon finden an der SaaleGenießen Sie Lesefreude statt: gegen den EC Lauterbach (14.9., 20 Uhr), die EG Diez-Limburg (16.9., 16 Uhr) und den ESC Haßfurt (21.9., 20 Uhr). Auswärts getestet wird in Haßfurt (7.9., 19.30 Uhr) und in Lauterbach (23.9., 18 Uhr), wo der Ex-Kissinger Jens Feuerfeil unter Vertrag steht.
Auftakt gegen Randy Neal

Gut präpariert wollen die Kurstädter schließlich sein, wenn es am Freitag, 5. Oktober, zum Auftakt in eigener Halle gegen die Riverkings vom HC Landsberg geht. Übrigens trainiert vom inzwischen 61-jährigen Randy Neal, der Mitte der 80er und Mitte der 90er Jahre den ERV Schweinfurt trainierte, mit den Mighty Dogs 1994 sogar den Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga schaffte. Im Tor der Lechstädter steht Marcus Kring, der im Vorjahr noch die Pucks für den EHC Königsbrunn hielt und den "Pinguinen" zum Sprung in die Bayernliga verhalf. Weitere Aufsteiger neben den Kissinger Wölfen sind natürlich der ERV Schweinfurt sowie der EHC Klostersee. Abgestiegen aus der Oberliga ist der TEV Miesbach. Komplettiert wird die Bayernliga vom ESC Dorfen, TSV Erding, EV Füssen, ESC River Rats Geretsried, EHF Passau Black Hawks, EV Pegnitz, TSV Peißenberg und EA Schongau.

Reichlich attraktive Gegner, die mitunter schon über beachtliche Kaderstärken verfügen. Und diesbezüglich müssen die Saalestädter ungeachtet aller Bemühungen noch nachlegen. Insbesondere auf der Verteidiger-Position, wo derzeit nur Simon Eirenschmalz, Marc Hemmerich und der vom ERV Schweinfurt gekommene Jona Schneider gelistet sind. Den Angriff bilden die Neuzugänge Jakub Revaj (Höchstadter EC), Jonas Manger (ERV Schweinfurt), Semjon Bär (Crocodiles Hamburg), Anton Zimmer (Crocodiles Hamburg) und Kevin Marquardt (ERV Schweinfurt) sowie Christian Masel, Eugen Nold, Adrian Persch, Anton Seewald, Martin Schuler und Spielertrainer Mikhail Nemirovsky. Das aktuelle Goalie-Duo stellen Benjamin Dirksen (ERV Schweinfurt) und Lars Torben Franz.

Für Freitag war auf der Facebook-Seite des Vereins ein weiterer Neuzugang oder/und eine Vertragsverlängerung angekündigt, die aber kurzfristig verschoben werden musste, weil der Flug der betreffenden Person gestrichen wurde. "Dafür wollen wir am Sonntag bereits mit der Eisaufbereitung beginnen", sagt Vorstandsmitglied Ralph Kiesel.

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

Weitere Bilder in unserem Facebook Profil.

Auf eigene Rechnung

Auf eigene Rechnung

Die Kissinger Wölfe pachten und vermarkten ihre Spielstätte künftig in Eigenregie. Ralph Kiesel ist der neue Geschäftsführer und damit die Schnittstelle zwischen Besitzer und Verein.


Die Schlüsselgewalt für die Eishalle liegt künftig in den Händen der Kissinger Wölfe. Unser Bild zeigt (von links) Eismeister Maxim Bäumler, Daniel Wehner (Kassier), den neuen Geschäftsführer Ralph Kiesel und Sven Wedler (Schriftführer). Foto: Jürgen Schmitt

Der Dreck ist weg

Die von einer Fachfirma in den vergangenen Tagen durchgeführte Reinigungsaktion rund um die Bad Kissinger Eishalle steht symbolisch für einen Neuanfang. Und der ist bemerkenswert. In der vergangenen Saison hatten die Kissinger Wölfe für sportlich positive Schlagzeilen gesorgt mit dem Aufstieg in die Bayernliga. Jetzt setzt der Verein auch in organisatorischer Hinsicht neue Maßstäbe, wird mal eben zum Unternehmer. "Seit Juni haben wir uns mit einer solchen Lösung beschäftigt, jetzt ist es offiziell: Die Kissinger Wölfe werden die Eishalle anmieten und den Eislauf-Betrieb in Eigeninitiative übernehmen", sagt Ralph Kiesel. Der 49-Jährige ist durch den Auslandsaufenthalt von Vereinsoberhaupt Michael Rosin der Interims-Vorsitzende - und ab sofort der neue Geschäftsführer der Eissport Bad Kissingen GmbH.

Vom Amtsgericht bestätigt

Ein Vorgang, der vom Amtsgericht bereits bestätigt ist. Und ein Betätigungsfeld, das sich der Kaufmann und Inhaber eines Computer- und Schreibwarengeschäftes allemal zutraut, das aber mit viel Arbeit verbunden ist und nur mit einer Aufwandsentschädigung honoriert wird. "Wir mussten erst einmal das hinterlassene Chaos aufarbeiten, das die zuletzt tätigen Herrschaften hier hinterlassen haben, mussten Emails beantworten oder Rechnungen bezahlen. Diesbezüglich hat die GmbH schon finanzielle Unterstützung vom Eigentümer bekommen", sagt Kiesel. Der starke Mann im Hintergrund, und damit erster Ansprechpartner für Ralph Kiesel, ist Alexander Kondrachov. Dessen ursprünglicher Geschäftspartner Dmitro Kryvorutskyy sitzt nicht mehr mit im Boot. Über Telefon, Skype und mit einer vereidigten Dolmetscherin hatte Kiesel mit dem im Ausland lebenden Ukrainer alle Verhandlungen geführt. "Die Kissinger Wölfe zahlen künftig ihre Pacht an die GmbH, wo das Geld erst einmal verbleibt. Alles weitere regele ich als Geschäftsführer der GmbH mit dem Eigentümer", erklärt Ralph Kiesel das Prozedere. Er wollte aber hinsichtlich des Etats keine Zahlen verraten. Auf die Unterstützung seiner über 200 Mitglieder hofft der Verein, der auch zwei Fachkräfte beschäftigen wird, zu denen der Eismeister gehört. "Auf der Suche nach einem solchen Fachmann habe ich viele Gespräche geführt. Dass es jetzt wieder mit Maxim Bäumler geklappt hat, ist eine super Sache", freut sich Kiesel über diese extrem wichtige Personalie. Auch der 39-Jährige scheint glücklich zu sein über das neuerliche Engagement. "Die vergangene Saison war schlimm für mich, weil ich bei meinem ehemaligen Arbeitgeber alles machen musste. Ich habe geputzt, Rechnungen geschrieben, Schlittschuhe verliehen. Aber all das ist nicht mein Job. Mit den Leuten im Verein bin ich aber immer super klargekommen, weshalb ich jetzt guter Dinge bin, das sein zu dürfen, was ich bin: nämlich Eismeister", sagt der Oberpfälzer.

Aus Liebe zum Verein

"Maxim hat aus Liebe zum Verein seine Zelte in Weiden abgebrochen. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar", sagt Kiesel. Und hofft, möglichst schnell mit den ersten Schritten der Eisaufbereitung beginnen zu können. "Eine Fachfirma aus Niedersachsen war mit fünf Mann und dem zuständigen Fachmann für Emissionsschutz vor Ort. Die Kühlanlage ist abgenommen und sicher. Diese Firma wird auch weitere Reparaturen ausführen, die übrigens der Eigentümer bezahlt", sagt Ralph Kiesel. Damit die Eishalle wirtschaftlichen Erfolg hat, sollen vermehrt Eislaufzeiten stattfinden, Eisdiscos veranstaltet und Eiszeit an Fremdvereine vermietet werden. Und von den Stadtwerken kamen erste positive Signale hinsichtlich einer finanzierbaren Energieversorgung. "Vielleicht klappt es schon im September mit den ersten öffentlichen Eislaufzeiten."

Die Stadt Bad Kissingen wollte Geld sparen

Eishalle Um seine Zukunft musste der Eishockey-Standort Bad Kissingen bangen, als die Stadt Bad Kissingen eine Veräußerung der Immobilie inklusive Sportgaststätte und altem Vereinsheim ins Auge fasste im Sinne der Haushaltskonsolidierung. Der Verkauf an zwei ukrainischstämmige Investoren im Jahr 2017 sicherte die Zukunft des Bad Kissinger Eissports.

Ammoniak

Dass die Kühlanlage der Bad Kissinger Eishalle gecheckt und von einer Fachfirma für sicher befunden wurde, wird die Besucher freuen. Im Februar 2012 waren durch den Austritt von Ammoniakgasen zehn Menschen leicht verletzt worden. Das geplante Eishockey-Spiel der Kissinger Wölfe gegen den EHC Mitterteich wurde damals abgesagt.

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

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Spiel Kalender

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  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3  Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 67 Timm Dreschmann (DEU)
(V) # 84 Maris Lescovs (LET)

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) #   8 Roman Nikitin (DEU/LVA)
(S) # 88 Jonas Manger (DEU)
(S) #
(S) #

Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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Aktuell sind 19 Gäste und keine Mitglieder online

  • Spieltag
PTeamPtk
1 EV Füssen 12
2 EC Kissinger Wölfe 8
3 TEV Miesbach 8
4 ERV Schweinfurt 8
5 TSV Erding 7
6 EHC Klostersee 6
7 ESC Dorfen 5
8 EA Schongau 5
9 HC Landsberg 5
10 EHF Passau 4
11 TSV Peißenberg 3
12 EHC Königsbrunn 3
13 ESC Geretsried 1
14 EV Pegnitz 0

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