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Domantas Cypas wird wieder ein Kissinger Wolf

Die Kissinger Wölfe holen einen litauischen Verteidiger aus Tschechien zurück. Zudem stehen die neuen Termine für die ausgefallenen Spiele fest.

Domantas Cypas (Mitte) wird wieder ein Wolf. Vielleicht läuft er schon in den Nachholspielen gegen Passau uund Klostersee auf. Foto: Hopf

Von wegen Besinnlichkeit! Die Adventszeit wird ziemlich anstrengend für die Wölfe-Cracks - zumindest, was die Tage bis Sonntag nächster Woche angeht. Vier Spiele stehen an. Los geht es regulär mit der Auswärtsbegegnung am Freitag, 20 Uhr, beim TSV Erding und dem Heimspiel am Sonntag, 18 Uhr, gegen den ESC Dorfen.

Dann folgt eine heftige Nachholwoche. Wie der Vereinsvorsitzende Michael Rosin auf Anfrage mitteilt, hat der Bayerische Eissport-Verband in München die neuen Termine für die am vergangenen Wochenende wegen vieler Verletzungen und Erkrankungen ausgefallenen Spiele bestätigt. Der erste, das Auswärtsmatch beim EHF Passau Black Hawks, findet am Donnerstag, 13. Dezember, 20 Uhr, in der Passauer EisArena statt.

Michael Rosin betont noch einmal, dass das keinen Wunschtermin für sein Team darstellt: eine weite Auswärtsfahrt für die Spieler, die ja auch berufstätig seien. Außerdem bezweifelt er, dass der Donnerstagabend-Termin viele Zuschauer in die Passauer Arena locken wird. "Als absagender Verein musst du so einen Termin annehmen. Sonst droht ein Punktabzug." Auf die von den Kissingern vorgeschlagenen Ausweichtermine am 14. Dezember oder 4. Januar waren die Passauer nicht eingegangen.

Weniger kompliziert lag der Fall wohl beim EHC Klostersee. Das ausgefallene Heimspiel gegen diesen Verein wird am Samstag, 15. Dezember, um 17 Uhr, in der Kissinger Eissporthalle nachgeholt. Dann bleiben der Mannschaft nur wenige Stunden Erholung, bis am Sonntag, 16. Dezember, um 18 Uhr, regulär der TEV Miesbach gastiert.

Dem Vorsitzenden zufolge haben sich alle in der vergangenen Woche kranken Spieler wieder gesund gemeldet. Semjon Bär und Eugen Nold bleiben weiter wegen Verletzungen außer Gefecht. Mitspielen kann höchstwahrscheinlich Anton Zimmer, dessen Rippenverletzung sich als starke Prellung herausgestellt hat. Auch Simon Eirenschmalz sei einsatzfähig. Damit besteht der Kissinger Kader aus zwei Torhütern, vier Verteidigern und acht Angreifern, rechnet Michael Rosin vor - insgesamt 14 Mann.

Und wer weiß: Vielleicht kommt schon dieses Wochenende ein 15. Spieler hinzu. "Wir sind uns mit Domantas Cypas einig. Er ist einer der besten Verteidiger der Liga und war schon in der vergangenen Saison bei uns." Dafür wurde der Ende November endende Vertrag mit Ondrej Stava nicht verlängert.

Damit wurde die zweite Kontingentstelle umgehend wieder besetzt. Ob Cypas schon dieses Wochenende aufläuft, hängt von den beteiligten Verbänden ab. Die Freigabe könnten schon am Freitag eintrudeln. Und die Wölfe wollen sich in der bis 15. Januar dauernden Wechselperiode um weitere Spieler bemühen. "Wir haben unsere Fühler ausgestreckt", sagt Rosin.

Inzwischen trägt Jonas Manger wieder das Trikot der Mighty Dogs Schweinfurt. Vor der Saison war er nach Bad Kissingen gewechselt, hatte aber kein Punktspiel bestritten. Nach wenigen Wochen bat Manger um Auflösung seines Vertrages, so Rosin. Er habe angegeben, Beruf und Eishockey nicht unter einen Hut zu bekommen.

Quelle: Infranken.de Steffen Standke

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Mangel an Wölfe-Spielern führt zu Absagen

Die Kissinger Wölfe wollten auswärts gegen Passau und daheim gegen Klostersee antreten. Doch reichlich Ausfälle machen einen Strich durch die Rechnung. Mit harten Folgen?

Trainer Mikhail Nemirovsky (rechts vorne) kann an diesem Wochenende wegen Verletzungen und Krankheiten keine Wölfe aufs Eis schicken. Acht Feldspieler, inklusive ihm selbst, fallen krank oder verletzt aus. Die Spiele gegen Passau und Klostersee wurden abgesagt. Foto:Hopf

Es war am Montagabend und Dienstagmorgen, als für Michael Rosin eine Hiobsbotschaft die nächste jagte. Gleich vier Spieler der Kissinger Wölfe meldeten sich krank ab, darunter Kapitän Nemirovsky. Da die halbe Mannschaft krank oder verletzt ausfällt, beantragte Rosin, die Spiele in Passau und daheim gegen Klostersee abzusagen. Das könnte harte Folgen bedeuten.

Kevin Marquardt, Christian Masel, Marc Hemmerich, Jakub Revaj und Mikhail Nemirovski - es sind wichtige Spieler, die kurzfristig wegen Krankheit nicht zur Verfügung stehen. Ganz zu schweigen von den länger verletzten Semjon Bär, Eugen Nold (Schulter) und Anton Zimmer.

Zimmer und der ebenso angeschlagene Simon Eirenschmalz spielten zwar am Sonntagabend gegen Schongau. Doch Letzterer musste mit seinem Nasenbeinbruch nach dem ersten Drittel wieder runter. Ihn zählt Rosin noch gar nicht zu den Verletzten. Und Zimmer hat zwar nur eine starke Rippenprellung, keinen Bruch. Doch das tue genauso weh.

Alles in allem fallen also acht Spieler aus, zuzüglich dem wechselwilligen Tim Dreschmann, der nicht mehr für die Wölfe spielen wird. Vom ursprünglichen 18er-Kader stehen sieben Feldspieler zur Verfügung, plus zwei Torhüter. "Mit so wenigen brauche ich nicht die 1000 Kilometer hin und zurück nach Passau fahren", ärgert sich Rosin. Bereits am Dienstag informierte er den Bayerischen Eishockey-Verband darüber, dass aus Sicht der Wölfe das Freitagsspiel in Passau nicht stattfinden kann. Inzwischen hat er die Bestätigung vom Spielgruppenleiter, dass beide Matches, auch das gegen den EHC Klostersee, ausfallen.

"Wir wollen ja spielen; aber es ist nicht möglich", sagt der Vereinschef. Der Schiri pfeife bei weniger als neun Feldspielern erst gar nicht an. Es mache auch langfristig keinen Sinn, mit angeschlagenen Spielern anzutreten. Das Risiko für noch nachhaltigere Verletzungen steige.

Rosin bemüht sich nun bei den beiden anderen Vereinen um Ausweichtermine. Bis Montag muss er sie an den Verband melden. Klostersee hat noch nicht geantwortet. Die Passauer schlugen als neuen Termin den 13. Dezember vor - ein Donnerstagabend. Für Michael Rosin "eine Frechheit". Denn viele Kissinger Spieler müssten an dem Tag und dem darauffolgenden Freitag arbeiten. Wie sollen die nach Feierabend rechtzeitig nach Passau und nach dem Spiel zurück nach Kissingen kommen?

Zwei Wölfe-Vorschläge, den 14. Dezember und den 4. Januar 2019, hätten die Passau Black Hawks abgelehnt. Am ersten Termin sei der Mannschaftsabend in Passau geplant; am zweiten würden sie Nebel erwarten. Für Rosin fadenscheinige Begründungen. Wie könne man im November wissen, dass im Januar Nebel aufkommt?

Und so droht den Wölfen neben Strafzahlungen an den Verband der Verlust von Punkten, wenn sie sich nicht auf Ausweichtermine einigen. Eine Konsequenz, die Rosin in Kauf nehmen würde. "Der Schutz der Spieler wäre mir eine Punktewertung gegen uns wert."

Quelle: Infranken.de Steffen Standke

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Kissinger Wölfe antworten imposant in der Krise

Bei der Niederlage in Landsberg verletzen sich Eugen Nold und Anton Zimmer, dazu kommt ein Nasenbeinbruch von Simon Eirenschmalz im Training.

Verletzte? Wechselgerüchte? Egal! Die Kissinger Wölfe besiegen Schongau mit 5:3. Wesentlich daran beteiligt ein Spieler, mit dem nicht zu rechnen war.

Vor dem Tor eiskalt: Der eigentlich verletzte Anton Zimmer (Nummer 71) erzielte gegen Schongau das 1:0 für die Kissinger Wölfe. Foto: Hopf

Kissinger Wölfe - EA Schongau 5:3 (1:0, 1:1, 3:2).

Die Ausgangslage für die Kissinger Wölfe vor dem wichtigen Spiel gegen Schongau hätte eine bessere sein können. Umso imposanter die Antwort, die die Truppe um Spielertrainer Mikhail Nemirovsky im Sonntagsspiel auf dem Eis bot.

Die sportliche Situation mit zwei Auswärtsniederlagen nahm wohl die geringste Rolle ein. Für Unruhe sorgt im Besonderen der unschöne Abgang von Tim Dreschmann, der sich den Harzer Falken aus Braunlage anschließen möchte und dies trotz laufenden Vertrags ohne Mitteilung an die Vereinsführung bislang nur über die Medien kommuniziert hat. In der anschließenden Pressekonferenz machte Wölfe-Vorstand Michael Rosin seinem Unmut über Dreschmanns Verhalten Luft. Selbst wenn keine Einigung mit dem Tabellenvorletzten der Oberliga-Nord über eine Ablösesumme erzielt werden könne, "setzt Dreschmann definitiv keinen Fuß mehr auf das Kissinger Eis."

Sogar zwei Füße auf das Eis setzte am Sonntagabend Simon Eirenschmalz, der sich trotz offenen Nasenbeinbruchs zumindest für das Anfangsdrittel in den Dienst der Mannschaft stellte. Auch Anton Zimmer konnte trotz seiner Rippenverletzung wieder angreifen. Eine komfortable Situation sieht dennoch anders aus. Eugen Nold wird den Wölfen vermutlich wegen Schulterverletzung so schnell nicht zur Verfügung stehen.

Arg dezimiert ging es also ins Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Schongau, mit dem die Kissinger noch eine Rechnung offen hatten. Im Hinspiel mussten die Wölfe unter widrigsten Bedingungen bei schlechtem Eis und Bodennebel eine 4:5-Pleite einstecken. Lange dauerte es vor 267 Zuschauern nicht, ehe die Weichen auf Wiedergutmachung gestellt wurden. Eine Zeitstrafe gegen Ondrej Stava war soeben abgelaufen, als Anton Zimmer die schöne Vorarbeit von Anton Seewald zur Führung ausnutzte (9.). Die vielen weiteren Möglichkeiten im Anfangsdrittel ließen die Wölfe ungenutzt. "Da hatten wir Chancen für mindestens zwei Spiele", bilanzierte Rosin.

Die engagierten Gäste nutzten ihr drittes Powerplay konsequent und glichen durch Fabian Magg aus (25.). In die Drangphase der Schongauer hinein brachte Spielertrainer Mikhail Nemirovsky seine Wölfe wieder in Front, um das Spiel im Folgenden souverän zu beherrschen. Ein weiterer Torerfolg ließ aber bis zur 10. Minute des Schlussdrittels auf sich warten. Kevin Marquardt und wenig später Anton Seewald per Penalty erhöhten auf 4:1. Die Entscheidung?

Von wegen. "Was nach dem 4:1 lief, war unglaublich. Da war ich kurz vor einem Herzinfarkt", ärgerte sich Mikhail Nemirovsky über die Nachlässigkeiten im Gefühl des sicheren Sieges. Fabian Magg mit seinem zweiten Treffer und Simon Maucher brachten die tapfer kämpfenden Gäste bis zur 57. Minute auf 4:3 heran. Nun war also doch Zittern angesagt. Am Ende war es Kissingens starker Goalie Benni Dirksen, der zum richtigen Zeitpunkt die Scheibe unter seiner Fanghand begrub. Das Auflösen der Torhüterposition bei Schongau nutzte Ondrej Stava zur endgültigen Entscheidung in der Schlussminute.

Angesichts der personellen Situation zeigte sich Nemirovsky mit dem Auftreten seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden: "Die Jungs haben heute zumindest gut gekämpft." Bezüglich des Verhaltens des wechselwilligen Tim Dreschmann nimmt der Spielertrainer kein Blatt vor den Mund und glaubt, den Grund für einen möglichen Abgang zu kennen: "Seine Frau hat großen Einfluss auf ihn; die Entscheidung hat er sicherlich nicht alleine getroffen."

Fest steht, dass die Wölfe-Verantwortlichen ab der Öffnung des Wechselfensters zum 1. Dezember ihre Fühler nach potenziellen Verstärkungen ausstrecken werden. Nemirovsky weiß aber zu gut, dass sich die Suche nach guten deutschen Spielern alles andere als einfach gestalten wird. "Um in den kommenden Wochen einen deutschen Spieler zu verpflichten, der uns weiterbringt, musst du Jesus heißen", gibt "Nemo" schmunzelnd zu bedenken.

Quelle: Infranken.de Johannes Wolf

Link zur Pressekonferenz.
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  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)
(V) #
(V) #

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 89 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
(S) #
(S) #
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Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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3 EC Kissinger Wölfe 38
4 EHC Klostersee 35
5 EHC Königsbrunn 33
6 TSV Erding 33
7 TSV Peißenberg 31
8 EHF Passau 30
9 TEV Miesbach 28
10 ESC Geretsried 28
11 ERV Schweinfurt 24
12 ESC Dorfen 23
13 EA Schongau 21
14 EV Pegnitz 5

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