0
Tage
0
Stunden
0
Minuten
0
Sekunden
Nächstes Spiel
ESC Dorfen
EC Kissinger Wölfe
ESC Dorfen
--
EC Kissinger Wölfe
Home
Letztes Spiel
EHC Klostersee
EC Kissinger Wölfe
EHC Klostersee
04
EC Kissinger Wölfe
(0:2, 0:1, 0:1)

Die Kissinger Wölfe bestehen den Charaktertest

Die Kissinger Wölfe bestehen den Charaktertest

Die Saalestädter steigen zum zweiten Mal in Folge in die Bayernliga auf. Mikhail Nemirovsky sieht den Eishockeysport an der Saale auf dem richtigen Weg.

Leitwolf mit Nachwuchs: Kissingens Kultverteidiger Marc Hemmerich mit Sohn Quirin. Foto: Hopf

Mikhail Nemirovsky, diese coole Socke, war tatsächlich angespannt. In der höchsten russischen und nordamerikanischen Liga hat der 43-Jährige bereits Eishockey gespielt, sogar in China. "So nervös wie vor den beiden Spielen gegen Moosburg war ich wohl noch nie in meiner Karriere. Der Gegner ist kampfstark und hatte keinen Druck, wir dagegen schon. Aber die Spieler haben ihren starken Charakter gezeigt", sagte Nemirovsky. Mit freiem Oberkörper und Bierflasche in der Hand, während ein paar Meter weiter die Kabinen-Party in vollem Gange war. Weil es doch geklappt hatte mit den erhofften zwei Siegen, die den Aufstieg in die Bayernliga garantieren. Dort, wo in der neuen Saison auch die Schweinfurter Mighty Dogs spielen, die ihr "Finale" in Pfaffenhofen mit 3:2 gewannen. Was den Oberbayern, vor dem abschließenden Spieltag noch Tabellenführer, den Klassenerhalt kostete, weil neben den beiden unterfränkischen Vereinen auch der EHC Königsbrunn mit dem 5:3-Erfolg über Buchloe an den IceHogs vorbeizog. Drei Landesligisten feiern damit den Aufstieg, während die drei Bayernligisten allesamt den Fahrstuhl in die Landesliga nehmen müssen.

"Den Erfolg der vergangenen Saison zu bestätigen ist super und einfach unglaublich für so einen kleinen Verein wie Bad Kissingen. Und ich genieße jeden Erfolg, weil es nie einfach ist, egal auf welchem Niveau. Ich hoffe, die Stadt und die Region unterstützen uns weiter", sagte Nemirovsky, der sich nach dem Match über die vielen Nachrichten auf seinem Mobiltelefon freute, unter anderem von Ex-Kollegen wie Alexander Engel, Marcel Juhasz oder Marc Dunlop.

500 Fans feiern acht Tore

Der abschließende 8:3-Erfolg der Wölfe gegen den EV Moosburg geriet zum Schaulaufen, auch wenn die Isarstädter die frühe Führung der Wölfe durch Anton Seewald (2.) in Überzahl ruckzuck egalisiert hatten (3.). Aber das Nervenkostüm der knapp 500 stimmgewaltigen Fans sollte an diesem Abend nicht mehr strapaziert werden dank weiterer Treffer von Nikolai Kiselev (5., 35.), Eugen Nold (13., 35.), Seewald (40.), Domantas Cypas (48.) und Alexei Zaitsev (52.).

Noch in der Pressekonferenz richtete Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin den Blick in die Zukunft. "Wir werden zeitnah einen neuen Vertrag mit dem Eishallen-Betreiber aushandeln und Gespräche mit unseren Sponsoren führen. Die wirtschaftliche Basis muss stimmen, ehe wir die Kaderplanung angehen. Ich gehe aber davon aus, dass wir auch in der Bayernliga eine Bombenmannschaft auf dem Eis haben werden." Worte, die die Fans mit Applaus goutierten.

Im zweiten Anlauf soll - und muss es schließlich klappen mit Bayernliga-Eishockey an der Saale, nachdem der sportliche Aufstieg in der vergangenen Saison nicht wahrgenommen werden konnte aufgrund nicht erfüllter Voraussetzungen hinsichtlich der Plicht-Mannschaften im Nachwuchsbereich. Diesbezüglich wähnt man sich von Seiten der Kissinger Wölfe diesmal auf der sicheren Seite und wartet gespannt auf die Tagung im April, auf der der Bayerische Eishockey-Verband seine neuen Regularien vorstellen wird.

"In der vergangenen Saison war es eine geschlossene Mannschaftsleistung mit sehr viel Kampf und Willen, dieses Jahr kam ein bisschen mehr die spielerische Komponente zum Vorschein. Ein Nikolai Kiselev oder ein Alexei Zaitsev sind schon sehr fein anzuschauen", sagt Marc Hemmerich, der am 1. Dezember aus Limburg zu seinem Ex-Verein zurückgekehrt war und auf Anhieb die erhoffte Verstärkung in der Defensive war. "Der erneute Aufstieg hat für den gesamten Verein und den Eishockey-Standort Bad Kissingen einen hohen Stellenwert. Du brauchst eine gute erste Mannschaft als Aushängeschild für produktive und erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Hier muss man ein großes Lob an das gesamte, angenehm familiäre Umfeld aussprechen", so der 33-Jährige, der in der Nähe von Mannheim lebt und daher reichlich Zeit im Auto verbringt. "Für mich persönlich ist es einfach ein schönes Gefühl, sportlich etwas bewirkt zu haben. Die ganze harte Arbeit und die vielen 10 000 Kilometer auf der Autobahn haben sich gelohnt. Auch den Mighty Dogs möchte ich übrigens ganz herzlich zum Aufstieg gratulieren."

Als bester Landesligist ihrer Gruppe spielen die Kissinger Wölfe ab Freitag nun den Landesliga-Meister aus in maximal drei Spielen gegen den EHC Klostersee, der mit nur einer einzigen Niederlage durch die Saison stürmte. Für Mikhail Nemirovsky ein ganz besonderer Vergleich, spielt doch auf der anderen Seite mit Bob Wren (43) einer der besten Kumpels. "Wir kennen uns seit unserer Kindheit", sagt "Nemo". Gut möglich, dass der Wölfe-Coach bald wieder nervös ist...

Weitere Bilder auf Infranken.de.

Link zur Pressekonferenz

(Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt)

Das Herzschlagfinale für die Wölfe hätte nicht sein müssen

Das Herzschlagfinale für die Wölfe hätte nicht sein müssen

In Moosburg gewinnen die Kissinger Wölfe nach zweimaligem Rückstand souverän. Am Sonntag kommt es zum Showdown in der Eishalle gegen eben jenen Gegner.

EV Moosburg - EC Bad Kissinger Wölfe 2:6 (2:2, 0:2, 0:2).

Was wird das für ein Herzschlagfinale am Sonntag geben? Vier Teams kämpfen um drei Plätze. "Es kann noch jeden treffen", sagte Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Konkret geht es um den EC Pfaffenhofen (27 Punkte), die Kissinger Wölfe, die Mighty Dogs aus Schweinfurt und den EHC Königsbrunn (allesamt 26 Punkte). Wobei sich Schweinfurt und Pfaffenhofen gegenseitig die Punkte nehmen werden, sie treffen am letzten Spieltag aufeinander. Königsbrunn spielt gegen Buchloe und die Kissinger Wölfe empfangen die Moosburger, gegen die sie bereits am Freitag mit 6:2 gewonnen haben.

"Im ersten Drittel haben wir zwei Chancen von Moosburg zugelassen", sagte Michael Rosin nach dem Freitags-Spiel. Und diese zwei Chancen wurden von den Moosburgern auch zu Toren umgemünzt: Einmal von Patrice Dlugos nach Vorarbeit von David Michel (7.), später von Daniel Schander nach Vorarbeit von Bastian Krämmer (16.). Zweimal gingen die Gastgeber also in Führung, nachdem Anton Seewald in der 10. Minute ausgeglichen hatte. Eine Kombination von Eugen Nold und Roman Nikitin hatte das möglich gemacht. "Von der Stimmung her war das wie ein Heimspiel für uns", sagte Rosin, und dementsprechend ins Zeug legten sich seine Spieler. Nach Vorarbeit seines Kumpels Nikolai Kiselev gelang Alexei Zaitsev das zwischenzeitliche 2:2 (17.). Nach der Drittelpause legte Marc Hemmerich mit einem "super Tor" (Rosin) nach. Die zahlreichen mitgereisten Kissinger Fans hätten in dem fairen Spiel mit wenigen Strafzeiten noch mehr Tore ihrer Mannschaft bestaunen können, "wenn meine nicht so verspielt wären und die Tore mal eher reinschießen würden", sagte Rosin.

Stimmung war grandios

So blieb es bei den Treffern von Domantas Cypas (32.), Zaitsev (47.) und Anton Seewald (47.). "Moosburg ist die Luft im dritten Drittel ausgegangen. Eigentlich hatten sie keine Chance gegen uns." Die Fans hatten ihren Spaß, es herrschte laut Michael Rosin "eine super geile Stimmung" beim und nach dem Spiel. Diese will er auch am Sonntag in der Halle haben: "Da geht es noch mal um alles, weil Schweinfurt auch gewonnen hat." Aber dann haben die Kissinger Wölfe ja das Heimspiel im Rücken. Und die bessere Tordifferenz, die vor dem direkten Vergleich zählt. Michael Rosin will unbedingt vor den Schweinfurtern landen, denn der Landesligist, der am höchsten platziert ist, spielt gegen den EHC Klostersee aus der anderen Verzahnungsrunde den bayerischen Landesligameister aus.

"Es hätte nicht sein müssen, dass es am Ende so spannend wird", sagte Michael Rosin in Bezug auf die gesamte Runde. "Da waren einige Wackler drin und deswegen haben wir einige Spiele verloren." Doch obwohl die Kissinger Wölfe in der letzten Partie gegen Moosburg noch nicht befreit aufspielen können, haben sie laut Rosin so "Werbung für Bad Kissingen und den Eishockeysport gemacht". Und darauf kann das gesamte Team - egal, wie es am Sonntag ausgeht - stolz auf sich sein.

(Quelle: Infranken.de Pia Schmitt)

Adrian Persch: 300 Kilometer für die Wölfe

Adrian Persch: 300 Kilometer für die Wölfe

Für Stürmer Adrian Persch und die Kissinger Wölfe steht das letzte Doppelspiel-Wochenende der Verzahnungsrunde an. Gegner ist zweimal der EV Moosburg.

300 Kilometer für ein Training: Kissingens Adrian Persch (rechts) ist kein Weg zu weit für sein Team. Foto: Hopf

Wenn der EC Bad Kissingen (3./23) an diesem Wochenende erst auswärts (Freitag, 19.30 Uhr) und schließlich daheim (Sonntag, 18 Uhr) auf den EV Moosburg (8./9) trifft, geht es für die Wölfe noch um alles - nämlich den Aufstieg in die Bayernliga. Nur die ersten drei der Verzahnungsrunde steigen auf. Der Abstieg aus der Bayernliga ist dagegen schon besiegelt für den EV Moosburg. Der Mannschaft um Trainer Bernhard Englbrecht brach eine Negativ-Serie während der Verzahnungsrunde das Genick: Sechs Niederlagen in Folge ließen Moosburg auf den letzten Platz abrutschen. Schon in der Vorrunde hatte eine Serie von fünf Pleiten dafür gesorgt, dass der EV mit insgesamt nur sieben Siegen und 19 Niederlagen das Schlusslicht der Bayernliga bildete. Zwischendrin hatte sich Moosburg "in beiderseitigem Einvernehmen" von Trainer Dimitri Startschew getrennt. Der ehemalige Landshuter Nationaltorwart Bernhard Englbrecht übernahm den Posten. "Dass Moosburg Letzter ist, heißt gar nichts", sagt Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. "Die haben nicht umsonst in der Bayernliga gespielt."

Von Passau nach Nürnberg

Das sieht auch Adrian Persch so. Der 24-jährige Stürmer der Kissinger Wölfe mahnt, den Gegner nicht zu unterschätzen. "Alle, die aus der Bayernliga kommen, können Eishockey spielen. Leicht wird es mit Sicherheit nicht", sagt er. Aber er ist sich sicher: "Wenn jeder seine Leistung abruft, dürfte nichts mehr schief gehen." Seit dieser Saison spielt der gebürtige Passauer für die Wölfe. "Durch meinen älteren Bruder und die naheliegende Eislaufbahn in Passau bin ich zum Eishockey gekommen", sagt Persch. "Eishockey hat mir von Anfang an gefallen." Von Passau kam er dann durch seine Schule nach Nürnberg zu den Young Ice Tigers. Er fand einen Job im öffentlichen Dienst der Stadt Nürnberg und lebt seitdem auch dort. Wie kam er dann zu den Kissinger Wölfen?

"Ich musste fast zwei Jahre verletzungsbedingt pausieren. Davor war ich in Haßfurt und hatte von Bad Kissingen gehört. Ich habe mich dort angeboten und mittrainiert." Spielertrainer Mikhail Nemirovsky war zufrieden mit dem 24-Jährigen, und so spielt und trainiert Adrian Persch seit dieser Saison bei den Wölfen. Wohnhaft ist er immer noch in Nürnberg, hat einen Anfahrtsweg von 150 Kilometern - und fährt nach jedem Training und Heimspiel auch wieder 150 Kilometer nach Hause. Eine große Belastung für ihn? " Zu den Tageszeiten, zu denen ich fahre, ist es entspannt. Aber auf Dauer geht das späte Heimkommen natürlich an die Substanz", sagt Persch, der morgens um 7 Uhr zu arbeiten beginnt. Doch für den Eishockey-Sport und die Mannschaft macht er es gern: "Es war ein schönes halbes Jahr, ich habe neue Leute kennengelernt und wir haben eine super Mannschaft." Und ein wenig Verrücktheit gehöre zu einem Eishockey-Spieler auch dazu, wie Persch sagt.

Respekt für Perschs Einstellung

"Adrian ist ein guter Teamspieler, der niemals Theater macht", sagt sein Trainer Mikhail Nemirovsky. "Ich habe großen Respekt vor ihm, weil er niemals unzufrieden ist und seine Rolle immer akzeptiert." Genau so jemanden brauche er im Team. "Mikhail versucht immer, das Beste aus der Mannschaft herauszuholen", sagt Adrian Persch über den Spielertrainer. "Wir werden vor jedem Spiel von ihm eingestellt, haben einen Spielplan und den müssen wir einhalten. Wir wollen ja auch alle was erreichen."

Am besten wären natürlich zwei Siege am Wochenende gegen Moosburg. Dafür sind alle Spieler fit, nur hinter Christian Masels Einsatz steht noch ein Fragezeichen. "Ich würde mich freuen, wenn die Halle am Sonntag noch einmal richtig voll wird. Es ist ja eventuell das letzte Spiel der Saison, und die Mannschaft hat jeden Support für ihre Leistung verdient", sagt Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Am Freitag haben die Fans die Möglichkeit, in einem von Sponsoren bezahlten Bus zum Auswärtsspiel zu fahren. Abfahrt ist um 15 Uhr an der Eishalle.

(Quelle Infranken.de Pia Schmitt)

Seite 9 von 82

Spiel Kalender

  • Oktober
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1234994569987
89101110091213101614
1516171810221920102821
2223242510362627104428
293031    
  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3  Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 67 Timm Dreschmann (DEU)
(V) # 84 Maris Lescovs (LET)

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) #   8 Roman Nikitin (DEU/LVA)
(S) # 88 Jonas Manger (DEU)
(S) #
(S) #

Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

Heute128
Gestern252
Woche380
Monat3221
Insgesamt291123

Aktuell sind 35 Gäste und keine Mitglieder online

  • Spieltag
PTeamPtk
1 EV Füssen 12
2 EC Kissinger Wölfe 8
3 TEV Miesbach 8
4 ERV Schweinfurt 8
5 TSV Erding 7
6 EHC Klostersee 6
7 ESC Dorfen 5
8 EA Schongau 5
9 HC Landsberg 5
10 EHF Passau 4
11 TSV Peißenberg 3
12 EHC Königsbrunn 3
13 ESC Geretsried 1
14 EV Pegnitz 0

Go to top

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand