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Wirrwarr im Eishockey-Regelwerk

Die erste Niederlage der Kissinger Wölfe in der Aufstiegsrunde fällt happig aus. Der ESC Haßfurt gewinnt, bleibt aber punktlos - vorerst.

EHC Klostersee - Kissinger Wölfe 6:0 (1:0, 2:0, 3:0).

"Wir haben gut gekämpft. Der Geist in der Mannschaft ist einfach super mit dem richtigen Willen zum Sieg. Das und Benni Dirksen haben den Unterschied gemacht", schwärmte Wölfe-Trainer Mikhail Nemirovsky nach dem 4:0-Erfolg beim EHC Klostersee. Das war allerdings Mitte Oktober gewesen. Zwei Spiele später sieht die Bilanz gegen die Grafinger eher düster aus. Das Rückspiel verloren die Unterfranken mit 0:5. Das alles nach nur zwei Dritteln, weil das Spiel aufgrund eines Defektes der Eismaschine nach der zweiten Pause hatte abgebrochen werden müssen. Im dritten Vergleich kassierten die Bad Kissinger bei den Oberbayern am Sonntag gar sechs Gegentore, trafen selbst kein einziges Mal, was gleichbedeutend ist mit der ersten Niederlage in der Aufstiegsrunde nach zuvor drei Siegen. Bereits am Freitag hatte der EHC Klostersee Schlagzeilen produziert bei der 4:5-Niederlage nach Verlängerung beim SC Riessersee, der damit erstmals nicht die kompletten drei Punkte gutgeschrieben bekam.

Zu viele Strafzeiten
Im ersten Drittel hatten die Wölfe, die wieder auf Igor Filobok zurückgreifen konnten, das Duell der Aufsteiger noch offen gehalten bei nur einem Gegentreffer, ehe der Gegner im Mittelabschnitt vorentscheidend auf 4:0 davonzog und mit einer starken Leistung das halbe Dutzend vollmachte. "Wir haben zwar ordentlich begonnen, aber im Gegensatz zu den letzten Spielen kaum Druck aufs gegnerische Tor ausüben können. Im zweiten Drittel haben wir uns zu viele individuelle Fehler erlaubt und zu viele Strafzeiten kassiert, die uns das Genick gebrochen haben. Die Umstellung der Reihen im Schlussdrittel hat auch nicht die erhoffte Wirkung gebracht", sagte Daniel Wehner aus der Wölfe-Führungsriege in der Pressekonferenz. Ein Loblied auf seine Mannschaft sang dafür EHC-Coach Dominik Quinlan, sprach zurecht von schönen Spielzügen, wunderbaren Toren und einer rundum gelungenen Vorstellung, die EHC-Goalie Dominik Gräubig einen "Shut-out" bescherte vor den offiziell 338 Zuschauern. Anspruchsvoll geht es nun weiter für die Kissinger Wölfe mit dem Auftritt am Freitag beim SC Riessersee und dem Heimspiel am Sonntag gegen den EV Füssen. Zum Spiel im traditionsreichen Olympia-Eissport-Zentrum von Garmisch Partenkirchen setzt der Verein einen Fanbus ein.

Nachbarvereine
Auf ein erfolgreiches Wochenende blicken derweil die Mighty Dogs des ERV Schweinfurt zurück, die erstmals in dieser Saison an einem Wochenende die maximale Punkteausbeute in der Abstiegsrunde einsackten mit den Siegen gegen die Landesligisten EV Moosburg (5:1) und den EV Fürstenfeldbruck (10:0). Damit verbesserten sich die Mainstädter auf den dritten Platz, der den Klassenerhalt bedeuten würde.

In der Vorstandsetage des ESC Haßfurt nimmt man es weiter in Kauf, trotz siegreicher Spiele am Ende der Verzahnungsrunde möglicherweise mit null Punkten dazustehen. Die vier Kontingentspieler des ESC Haßfurt werden wenn möglich weiterhin gleichzeitig auflaufen "Wir ziehen das jetzt natürlich durch", zeigte sich ESC-Sprecher Andreas Kurz nach dem 10:3-Kantersieg der Hawks am Sonntag gegen Dorfen, der wohl wieder in ein 0:5 umgewandelt wird, entschlossen. "Natürlich kann sich das aber auch ändern, falls eine komplett neue Sachlage eintritt. Danach sieht es im Moment aber nicht aus." Der Sprecher für den Gesamtvorstand hofft auf eine zeitnahe Gerichtsentscheidung in Sachen Durchführungsbestimmungen des Bayerischen Eissportverbandes (BEV). "Dann erwarten wir, dass die Spiele gewertet werden, wie sie gespielt wurden." Bis dahin dürfen sich die Eishockeyfans noch zwei Tabellen einprägen. Und in der offiziellen liegt der ESC Haßfurt mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:20 weiter ganz am Ende.

Irrtum
Große Verwirrung in der Eishockey-Szene, als es am Freitag in die Verlängerung ging beim Spiel des SC Riessersee gegen den EHC Klostersee. Denn die sollte laut Anweisung des Hauptschiedsrichters über maximal zehn Minuten gehen mit einem 4 gegen 4 und nicht wie üblich über fünf Minuten bei einem 3 gegen 3. "Wir müssen leider bestätigen, dass sich der Schiedsrichter da geirrt und somit eine klare Regelbeugung begangen hat. Spiele der Verzahnungsrunde sind laut Regelwerk keine Playoff-Spiele, weswegen es dabei bleibt, dass die Verlängerung über 5 Minuten geht bei einem 3 gegen 3", bestätigt Barbara Glatz von der Spielberichts-Prüfstelle im Bayerischen Eishockey-Verband. Inzwischen wurden beide Vereine angehört und wurden um eine Stellungnahme gebeten, ob das Spiel wiederholt werden soll oder das Ergebnis akzeptiert wird. "Solange ist dies ein schwebendes Verfahren, über das wir auch intern beraten", so Barbara Glatz. Der Siegtreffer des Oberligisten fiel übrigens 1,6 Sekunden vor Ende der Verlängerung. Da nach fünf Minuten also kein Tor gefallen war, hätte das Spiel regulär durch Penaltyschießen entschieden werden müssen. (js)

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

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Kissinger Wölfe: Auf einmal Tabellenführer

Mit dem Sieg über Peißenberg setzten sich die Saalestädter an die Spitze der Aufstiegsrunde.

Kissinger Wölfe - TSV Peißenberg 7:4 (1:1, 4:2, 2:1).

Nur mal so mitspielen in der Aufstiegsrunde, das ist den Kissinger Wölfen ganz offensichtlich zu wenig.  Wieder fehlten mit Igor Filobok, Jona Schneider und Adrian Persch drei Spieler im Kader. Und wieder gab es drei Punkte für die Unterfranken. Zum dritten Mal in Folge. Und weil das Starensemble des SC Riessersee erst nach Verlängerung gegen den EHC Klostersee gewann, damit nur zwei statt der drei möglichen Punkte holte, grüßten die Saalestädter am Freitagabend als Tabellenführer der Aufstiegsrunde. Ein Umstand, den Michael Rosin in gewohnter Lässigkeit zur Kenntnis nahm. "Die Tabellenführung ist natürlich schick und sieht verdammt gut aus. Aber es ist halt erst der dritte Spieltag. Und es bleibt dabei, dass jeder jeden schlagen kann."

 Spiel auf Augenhöhe

Es hätte an diesem Abend schließlich auch alles ganz anders laufen können. "Wir haben gut angefangen. Im ersten Drittel war das ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Da haben wir uns schon was ausgerechnet", analysierte Gästetrainer Josef Staltmayr in der Pressekonferenz. Tatsächlich waren die Gastgeber mit dem Gleichstand nach 20 Minuten gut bedient. Die Eishackler spielten druckvolles und schnelles Eishockey, die Führung durch Maximilian Barth war die logische Folge. Erst allmählich fanden die Kissinger Wölfe, nicht zuletzt dank der starken Paraden von Benni Dirksen, ihren Rhythmus und hielten dagegen mit Hochkarätern für Marc Hemmerich, Anton Seewald und Christian Masel, womit der Ausgleich durch Anton Zimmer (10.) in Ordnung ging. "Wir haben verhalten begonnen. Und wenn es dumm läuft, liegst du nach dem ersten Drittel zurück", wusste Rosin. In die Bredouille brachte sich das Heimteam mit zwei Strafzeiten, in denen die Peißenberger aber nur den Pfosten trafen.

"Ab dem zweiten Drittel sind wir ein bisschen zerfallen und haben es Bad Kissingen zu einfach gemacht, das hat der Gegner ausgenutzt. So was passiert und ist kein Beinbruch", nahm Josef Staltmayr das folgende Treiben erstaunlich gelassen. Schließlich hatte seine Mannschaft ja erneut geführt durch Manuel Singer (24.) und sich auch nicht aus der Ruhe bringen lassen, als Christian Masel in Überzahl (26.) und Kapitän Eugen Nold (27) schnell die Partie zu Gunsten der Unterfranken drehten. Denn nur 35 Sekunden später traf Florian Höfler zum 3:3. Aber es sollte das letzte Aufbäumen der Oberbayern gewesen sein, weil die Kissinger Wölfe nun immer besser ihre spielerischen Qualitäten zur Geltung brachten. Simon Eirenschmalz, Christian Masel und Anton Zimmer scheiterten noch an TSV-Goalie Jakob Goll, ehe der Doppelpack des starken Zimmer (35., 40.) die 400 Fans im Wolfsbau endgültig in Stimmung brachte. "Im Mittelabschnitt haben wir die Scheibe vors Tor gebracht und nachgesetzt. Dann fallen auch die Tore. Danach haben wir es ruhig runtergespielt", sagte Michael Rosin.

Die letzten 20 Minuten sahen die Zuschauer souveräne und mitunter aufdrehende Kissinger, die durch Marc Hemmerich (48.) und Kevin Marquardt (57.) jeweils nach Zuspielen von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky die Partie entschieden bei einem Gegentreffer von Daniel Clairmont (54.). Diverse Nickligkeiten und Strafzeiten auf beiden Seiten sorgten zusätzlich für einen gewissen Unterhaltungswert, was die Zuschauer hernach mit stehenden Ovationen goutierten. Sogar eine Gehhilfe wurde in die Luft gereckt, eine Wunderheilung wurde aber an diesem Abend nicht mehr aus dem Wolfsbau gemeldet.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

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Kissinger Wölfe machen den Traumstart perfekt

Nach dem Auftaktsieg gegen Landsberg gewinnen die Saalestädter auch beim Oberligisten Waldkraiburg.

EHC Waldkraiburg - Kissinger Wölfe 2:3 (1:1, 0:2, 1:0).

Michael Rosin hatte es ja mit gut gemeinten Worten versucht, die Laune blieb aber im Keller. Jedenfalls bei den Waldkraiburgern. Von einem "ausgeglichenen Spiel" hatte der Wölfe-Vorsitzende in der Pressekonferenz gesprochen. Und dafür Gelächter geerntet, weil sich das Auditorium mit der Leistung der Gastgeber ganz und gar nicht einverstanden zeigte. Der Baum brennt also beim um den Klassenerhalt spielenden Oberligisten, der ja schon zwei Tage zuvor ordentlich auf die Mütze bekommen hatte beim Auswärts-2:9 gegen den EHC Klostersee. Zusätzlich müssen die Oberbayern diverse Abgänge verkraften.

Dennoch standen den "Löwen" noch satte 19 Spieler zur Verfügung, während die Unterfranken gerade mal 14 Akteure hatten aufbieten können durch das Fehlen von Igor Filobok (Beruf) und der verletzten Jona Schneider und Adrian Persch. Die 655 Zuschauer sahen einen guten Start ihrer Mannschaft mit dem schnellen Führungstreffer von Nico Vogl (4.), aber aus der Fassung bringen ließen sich die Wölfe nicht, die mit Einsatz und individueller Qualität dagegenhielten und verdient durch Jakub Revaj zum Ausgleich kamen. "Danach war wieder Unruhe in unserem Spiel. Nach einem Gegentor fangen wir das Zittern an, so geht es schon die ganze Zeit", konstatierte EHC-Trainer Alex Piskunov. Was zur Folge hatte, dass die Saalestädter mit einem richtig starken Mitteldrittel auf 3:1 erhöhten durch die Treffer von Anton Zimmer (36.) und Kevin Marquardt (38.). Anton Seewald, Kevin Marquardt und Christian Masel hatten sogar weitere Tore für die Gäste auf dem Schläger.

"Das letzte Drittel war ein offener Schlagabtausch. Unter dem Strich geht unser Sieg in Ordnung", sagte Michael Rosin, nachdem den Waldkraiburgern durch Neuzugang Povilas Verenis (55.) nur noch der Anschlusstreffer gelang.

Weiter geht es für die Kissinger Wölfe am Freitag den 18.01.2019 (20:00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Peißenberg. Nach den zwei Auftakt-Siegen in der Aufstiegsrunde hoffen Verein und Spieler auf eine große Kulisse im Wolfsbau.

Durchwachsen geriet derweil der Start für den ERV Schweinfurt in die Abstiegsrunde. Nach dem 6:4-Sieg bei den "Devils" des VfE Ulm/Neu-Ulm mussten sich die Mighty Dogs zwei Tage später auf eigenem Eis dem EV Pegnitz mit 2:3 nach Verlängerung beugen. Sieg und Niederlage auch für den ESC Haßfurt in der Parallelgruppe. Am Freitag hatten die "Hawks" vor 500 Fans ihr Heimspiel gegen die Schongau Mammuts mit 5:4 gewonnen, am Sonntag setzte es beim ESC Kempten eine 7:10-Niederlage. Wie von Haßfurter Seite angekündigt, hatte der Verein seine vier Kontingentspieler zum Einsatz gebracht und sich damit den Zorn der Konkurrenz ausgesetzt, die sich an die freiwillige Selbstbeschränkung von zwei Spielern mit ausländischem Pass halten. Hier droht den Haßfurtern eine Sanktionierung durch den Verband. Wie übrigens auch dem EHC Königsbrunn, der sein Gastspiel beim TEV Miesbach kurzfristig absagen musste, weil das mit der Fahrt beauftragte Busunternehmen angesichts der Wetterlage den Auftrag quasi stornierte.

Ein Trainerwechsel wird aus Geretsried gemeldet, der sich nach dem verkorksten Auftakt in die Abstiegsrunde von Trainer Ludwig Andrä trennte. Ab sofort wird Sebastian Wanner (bisheriger U20 Trainer) an der Bande der Rats stehen.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

Link zur Pressekonferenz

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Saison: 2019/2020

1. Mannschaft Saison 2019/2020

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30  Benni Dirksen (DEU)
(T) # 82  Lars Torben Franz (DEU)
(T) # tbd Lukas Haack (DEU)

(V) # 19  Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79  Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21  Jona Schneider (DEU)
(V) # 28  Tilmann Pfister (DEU)
(V) # 88 Pascal Heps (DEU)
(V) #  3
(V) # 29
(V) # 10
 
(S) # 78  Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 81  Jakub Revaj (DEU)
(S) # 23  Semjon Bär (DEU)
(S) # 97  Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 09  Jamie Akers (DEU)
(S) # 75  Martin Schuler (DEU)
(S) #  8   Roman Nikitin
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 17
(S) # 13
(S) # 26
(S) # 71
(S) #  7
(S) # 27
(S) # tbd
(S) # tbd


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Aufstiegrunde Oberliga SÜD 2018/2019

PTeamPtk
1 SC Riessersee 46
2 EV Füssen 36
3 HC Landsberg 35
4 TEV Miesbach 33
5 EHC Klostersee 28
6 EC Kissinger Wölfe 25
7 EHC Königsbrunn 19
8 TSV Erding 18
9 EHC Waldkraiburg 18
10 TSV Peißenberg 12

Bayernliga 2018/19

PTeamPtk
1 EV Füssen 55
2 HC Landsberg 51
3 TSV Erding 51
4 EC Kissinger Wölfe 45
5 TEV Miesbach 44
6 EHC Königsbrunn 44
7 TSV Peißenberg 43
8 EHC Klostersee 43
9 EHF Passau 36
10 ESC Geretsried 33
11 EA Schongau 30
12 ERV Schweinfurt 29
13 ESC Dorfen 28
14 EV Pegnitz 14

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