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Kissinger Wölfe verpflichten Ondrej Stava

Doppelschlagwochende

Kissinger Wölfe verpflichten Ondrej Stava

Auf die Verletzung von Maris Lescovs reagieren die Kurstädter mit einer Neuverpflichtung auf den letzten Drücker.

Ausschau halten nach dem neuen Kollegen: Nach der Verletzung von Maris Lescovs wird Wölfe-Verteidiger Tim Dreschmann (links) beim Toreverhindern künftig mit Ondrej Stava zusammenarbeiten.Foto: Hopf

Der unerwartet gute Saisonstart hat die Kissinger Wölfe mit acht Punkten aus vier Spielen auf Platz zwei der aktuellen Bayernliga-Tabelle gespült. Und trotzdem sind die Unterfranken an diesem Wochenende sicher keine Favoriten in den Duellen mit dem ESC Dorfen (7./5) am Freitag (20 Uhr) und dem Heimspiel-Gegner vom TSV Erding (5./7) am Sonntag (18 Uhr). Beide Teams standen sich übrigens am vergangenen Wochenende im Landkreis-Derby gegenüber, das die ausschließlich auf deutsche Spieler setzenden und von Topias Dollhofer trainierten Erdinger "Gladiators" gegen die "Eispiraten" vor 1200 Zuschauern mit 6:1 für sich entschieden. Es war zugleich die erste Niederlage der Dorfener, die erst drei Spiele in dieser Saison absolviert haben und auf ihre Leistungsträger Lukas Miculka, Povilas Verenis sowie Tobias Fengler verzichten mussten, womit bei den Gästen mit Tomas Vrba nur ein Kontingentspieler auf dem Eis stand.

Die Schulter ausgekugelt

Zu was die von John Samanski trainierten "Eispiraten" fähig sind, musste zwei Tage vorher der EHC Klostersee erfahren, der bei seiner 3:9-Pleite regelrecht unterging. Und bekanntlich zwei Tage später die nächste Packung kassierte: mit dem 0:4 gegen die Kissinger Wölfe. Ein Pyrrhussieg freilich, weil sich mit Maris Leskovs ausgerechnet der jüngst verpflichtete Kontingentspieler schwer verletzt hatte nach einem Foul. Der junge Lette musste mit ausgekugelter Schulter ins Krankenhaus, konnte zwar die Heimreise mit seiner neuen Mannschaft antreten, wird aber mindestens vier Wochen ausfallen. Im schlimmsten Fall droht das Saisonaus. "Wir müssen einfach abwarten, wie der Heilungsprozess verläuft und ob eine Operation notwendig wird. Klar ist, dass Maris gesund werden muss, um noch viele Jahre spielen zu können", sagt Wölfe-Coach Mikhail Nemirovsky, der jüngst erst das enge Wechselfenster in Bayern kritisiert hatte - und jetzt quasi bestätigt wurde in seinen Ängsten vor größeren Verletzungen. "Uns blieben etwa 18 Stunden, um noch einen Spieler zu verpflichten. Wir hatten einige Optionen und hoffen, nach Videostudium und Karriereverlauf die richtige Entscheidung getroffen zu haben", sagt der 44-Jährige.

20 Minuten vor Mitternacht verschickte Wölfe-Kassier Daniel Wehner die nötigen Unterlagen und Pass-Formulare. Und zwar vom tschechischen Verteidiger Ondrej Stava, der bereits in der Saalestadt ist, aber noch die Freigabe vom Eishockeyverband seines Heimatlandes braucht. "Wir hoffen, das klappt bis Freitag. Im Transferfenster ist er schon", sagt Rudel-Chef Michael Rosin. Der 23-jährige Stava kommt vom Drittligisten SHK Hodonin und stand schon einmal auf der Wunschliste der Unterfranken. "Er ist hungrig und wollte zu uns kommen", sagt Nemirovsky.

Auch die Mighty Dogs legen nach

Kurz vor dem Ende der Wechselfrist hat auch der ERV Schweinfurt noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Vom Oberligisten Höchstadt Alligators kommt Daniel Tratz zu den Mighty Dogs. Neun Jahre lang trug der Neuzugang das Trikot der Mittelfranken; nun erhofft sich der 27-jährige Stürmer mehr Eiszeit als dies zuletzt der Fall war.

Ondrej Stava bei Eliteprospects

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

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Kissinger Wölfe trumpfen gegen Klostersee auf

Kissinger Wölfe trumpfen gegen Klostersee auf

Bei den Oberbayern kassieren die Kurstädter nicht einmal ein Gegentor.

EHC Klostersee - EC Bad Kissinger Wölfe 0:4 (0:2, 0:1, 0:1).

Der Freitagabend-Sieg über Passau hatte die Kissinger Wölfe entspannt nach Grafing fahren lassen. Dass der stark besetzte EHC Klostersee im Duell zweier Aufsteiger der Favorit sein würde, war klar. Zumal die Oberbayern ja noch eine Rechnung offen hatten mit den Unterfranken nach der verlorenen Landesliga-Meisterschaft der Vorsaison, als die Kissinger Wölfe den Pott aus dem EHC-Eisstadion entführt hatten. Aber am Sonntag stand die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische erneut mit leeren Händen da - und hatte nicht einmal einen Treffer erzielt, was Goalie Benni Dirksen seinen ersten Shutout in einem Punktspiel für die Wölfe ermöglichte. "Wir haben gut gekämpft. Der Geist in der Mannschaft ist einfach super mit dem richtigen Willen zum Sieg. Das und Benni Dirksen haben den Unterschied gemacht", schwärmte Wölfe-Trainer Mikhail Nemirovsky.

Doppelpack von Marquardt

Vor knapp über 300 Zuschauern hatte Tim Dreschmann die Gäste früh in Überzahl in Führung gebracht (2.), die Kevin Marquardt per Doppelpack nach den Assists von Eugen Nold ausbaute (16., 29.), ehe mit Anton Seewald (59.) der Matchwinner vom Freitag per Empty-Net-Goal zum Endstand traf. Das alles übrigens in Duellen mit EHC-Torfrau Lisa Hemmerle, die durchspielte. Gleich fünf Unterzahl-Spiele hatten die Kissinger Wölfe unbeschadet überstanden.

"Wir haben mit der schnellen Führung gut ins Spiel gefunden. Und Klostersee hat nicht den Druck ausgeübt, den man nach den Erfahrungen der Vorsaison erwarten konnte. Was natürlich auch an unserer exzellenten Abwehrarbeit lag", sagte Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Leichter wird es nicht für die Unterfranken, die am Freitag beim ESC Dorfen gastieren und am Sonntag (18 Uhr) den TSV Erding empfangen. Gegen diese feste Größe im bayerischen Eishockey hofft Rosin, erstmals in dieser Saison mehr als 400 Zuschauer begrüßen zu können. "Das muss sich langsam ja mal herumsprechen, dass bei uns richtig guter Sport geboten wird."

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

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Lahmer Start und flottes Ende im Wolfsbau

Beim Sieg über Passau bejubeln die Fans der Kissinger Wölfe einen späten Ausgleich und ein irres Penaltyschießen mit einem überragenden Anton Seewald.

Quasi ein verlängerter Arm für seinen Goalie Benni Dirksen ist hier Wölfe-Verteidiger Simon Eirenschmalz, der bei seiner Aktion auch den Passauer Alexander Janzen aus dem Spiel nimmt. Links: Kissingens neuer Verteidiger Maris Lescovs. Foto: Hopf

Kissinger Wölfe - EHF Passau 4:3 n.P. (0:0, 2:1, 1:2, 1:0).

So ein Penaltyschießen sei immer auch Glückssache, sagte später Michael Rosin. Der Wölfe-Vorsitzende ("Für die Zuschauer war das Spiel sicher ein Highlight, aber nicht für mein Herz") muss es schließlich wissen als ehemaliger Eishockeyspieler. Aber das, was Anton Seewald in der Overtime bot, war vor allem eine nahezu perfekte Symbiose von Kunst und Können. "Anton hat einen schnellen Schuss, das macht es für den Torwart schwer. Und so eine Serie gibt natürlich Selbstvertrauen", freute sich Mikhail Nemirovsky mit dem 21-Jährigen, der in dieser finalen Lotterie keine einzige Niete zog, seine vier Versuche allesamt hinter EHF-Goalie Clemens Ritschel versenkte. Es war ein denkwürdiges Penaltyschießen mit insgesamt 16 Duellen. Die nötig wurden, weil nach jeweils drei Schützen kein Sieger gefunden war. "Wer letztendlich schießt, macht die Mannschaft unter sich aus, da muss man als Trainer gar nicht eingreifen. Und Anton war heute einer unserer stärksten Spieler", so Rosin.

"Es fehlen nur Kleinigkeiten"

Die Wölfe legten meist erfolgreich vor, die Niederbayern zogen nach. Eugen Nold traf zwei seiner drei Versuche, Nemirovsky verschoss einmal. Mit der Parade von Benni Dirksen gegen Passaus Oberliga-Neuzugang aus Deggendorf, Alexander Janzen, endete dieses aufregendes Spiel, das vor den knapp 400 Fans eher dröge begonnen hatte. Nämlich mit einem torlosen Auftakt-Drittel, das die Wölfe dank starker Defensive halbwegs kontrollierten. Die aber in drei Überzahl-Spielen keinen Treffer zustande brachten - was sich im weiteren Verlauf fortsetzen sollte. "Das war schon besser. Der Puck ist schneller als zuletzt gelaufen und wir hatten genügend Chancen. Das Glück im Abschluss hat leider etwas gefehlt", war für Nemirovsky das Glas halbvoll. Überhaupt zeigte sich der Spielertrainer durchaus einverstanden mit dem Vortrag seiner Mannschaft: "Wir hatten eine gute Stimmung im Team. Es fehlen nur Kleinigkeiten. Wir müssen zum Beispiel eine bessere Position haben, wenn der Gegner den Puck hat."

Fahrt nahm das Spiel auf mit dem Führungstreffer durch Seewald (23.) mit dem Assist von Jona Schneider, just als die Wölfe eine Unterzahl überstanden hatten. Ein unnötiger Scheibenverlust ermöglichte den "Black Hawks" den Ausgleich durch Svatopluk Merka (26.), was Anton Zimmer kurz vor Ende des Mitteldrittels korrigierte mit seinem spektakulär im Fallen erzielten Kontertor (39.) - wieder Sekunden nach einem Unterzahlspiel. Eine Führung, die auch in Ordnung ging aufgrund einer verbesserten Offensive mit Top-Gelegenheiten für Nemirovsky und Christian Masel. "Ich bin maßlos enttäuscht. Wir sind meilenweit von der Form der Vorbereitung weg. Wir spielen kein Eishockey mehr und hatten wie schon in Erding keine Körpersprache. Man kann Bad Kissingen nur zum Sieg gratulieren. Eigentlich ist einfaches Eishockey unsere Stärke, wir hatten aber zu viele Einzelaktionen", übte Gästetrainer Christian Zessack in der Pressekonferenz harsche Kritik. Nachvollziehbarer Frust, schließlich hätten die "Habichte" durchaus drei Punkte mitnehmen können auf die längste Heimreise der Saison. Petr Sulcik nach zwölf Sekunden im Schlussabschnitt und Roman Nemecek (56.) hatten die Dreiflüsse-Städter in Führung gebracht. Kurz vor Spielende wurde Goalie Dirksen für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen: mit Erfolg.

"Oft klappt das nicht, diesmal schon. Ich hatte zu meinen Verteidigern gesagt, sie sollen die Scheibe hinters Tor bringen, um von dort etwas zu probieren", sagte Nemirovsky, der mit Eugen Nold die Vorarbeit für einen weiteren Seewald-Treffer geleistet hatte - 39 Sekunden vor Spielende. Sein erstes Spiel im Wölfe-Dress bestritt am Freitag Maris Lescovs, der erst am Donnerstag via Flieger aus Lettland kam und am Abend erstmals mit seinem neuen Team trainierte. Viel konnte der junge Verteidiger also noch nicht zeigen, aber von den Qualitäten des 22-Jährigen ist Nemirovsky jetzt schon überzeugt. "Maris spielt schlau. Er trifft die richtigen Entscheidungen, vor allem mit einem guten ersten Pass. So ein Pass muss gar nicht besonders sein, sondern der richtige. Ein guter Spieler hält das Spiel einfach, ist aber schnell im Kopf." Eishockey aktuell: EHC Klostersee - Kissinger Wölfe 0:4 (0:2, 0:1, 0:1).

Quelle: Saalezeitung Jürgen Schmitt

Link zur Pressekonferenz

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  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)
(V) #
(V) #

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 89 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
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Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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1 EV Füssen 45
2 HC Landsberg 40
3 EC Kissinger Wölfe 38
4 EHC Klostersee 35
5 EHC Königsbrunn 33
6 TSV Erding 33
7 TSV Peißenberg 31
8 EHF Passau 30
9 TEV Miesbach 28
10 ESC Geretsried 28
11 ERV Schweinfurt 24
12 ESC Dorfen 23
13 EA Schongau 21
14 EV Pegnitz 5

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