0
Tage
0
Stunden
0
Minuten
0
Sekunden
Nächstes Spiel
HC Landsberg
EC Kissinger Wölfe
HC Landsberg
--
EC Kissinger Wölfe
Home
Letztes Spiel
EC Kissinger Wölfe
EHC Waldkraiburg
EC Kissinger Wölfe
64
EHC Waldkraiburg

Kissinger Wölfe: Giftpfeile als Bumerang

Die Saalestädter retten sich im Derby zwar in die Verlängerung, doch im Penaltyschießen jubeln schließlich doch die Schweinfurter Mighty Dogs.

ERV Schweinfurt - Kissinger Wölfe 4:3 n.P. (2:1, 1:0, 0:2, 1:0).


Eine enge Kiste war das Unterfranken-Derby, dass die Schweinfurter Mighty Dogs (blaue Trikots) gegen die Kissinger Wölfe durchaus überraschend nach Penaltyschießen gewannen. Foto: Marion Wetterich

Nur 72 Stunden - Aber gefühlte Welten lagen zwischen den beiden Niederlagen der Kissinger Wölfe rund um Weihnachten. Nur einen von sechs möglichen Punkten geholt, die Aufstiegsrunde immer noch nicht klargemacht. Schöne Bescherung. Wobei beim spektakulären 4:6 gegen den EHC Königsbrunn zumindest Leistung und Niveau gepasst hatten. Die Derby-Niederlage gegen den ERV Schweinfurt brachte drei Tage später dank Zusatzzeit zumindest einen Zähler. Aber keinerlei Freude, weil im Match-Zeugnis mit Wohlwollen ein "Ausreichend" stand. Auch wenn Wölfe-Coach Mikhail Nemirovsky trotzig in die Notizblöcke diktierte, dass sein Team das bessere gewesen sei. "Wer das nicht gesehen hat, hat keine Ahnung von Eishockey."

Es schaut ja weiter sehr gut aus für einen Platz in der Verzahnungsrunde mit den besten acht Teams, während die Mighty Dogs seit Mittwochabend definitiv als Teilnehmer der Abstiegsrunde feststehen. Wie längst die abgeschlagenen Liga-Schlusslichter aus Pegnitz, die von den Saalestädtern am Freitag beim 2:8 deklassiert wurden und - nur 72 Stunden später - ausgerechnet in Königsbrunn ihren zweiten Saisonsieg feierten. Auf nichts scheint Verlass in dieser Bayernliga-Runde, und trotzdem lassen sich vortrefflich Phrasen dreschen: Dass Derbys eigene Gesetze haben. Dass das Fell des Bären nicht verteilt werden soll, bevor dieser erlegt ist. Und dass Hochmut vor dem Fall kommt. Jedenfalls wurden in der Pressekonferenz des jüngsten Wölfe-Heimspiels allerlei kleine Giftpfeile gen Schweinfurt abgeschossen, die im Icedome als Bumerang zurückkamen. Vor offiziell 1132 zahlenden Zuschauern, darunter 250 Fans aus Bad Kissingen, begannen die Mighty Dogs druckvoll, um doch zurückzuliegen durch den schön herausgespielten Treffer von Igor Filobok (8.). Aber der Eindruck der ersten Minuten hatte nicht getäuscht: Die Gastgeber wirkten entschlossener und ließen sich von der stimmungsvollen Kulisse zusätzlich motivieren. Eine Aggressivität, die in einem Derby erwartet werden darf. Auf die die Saalestädter aber mitunter lethargisch reagierten. Wie beim Ausgleich, als der Ex-Kissinger Viktor Ledin unbedrängt den Puck ins Netz jagen durfte (14.).

Doppeltes Pech für Filobok

Endgültig aus dem Häuschen waren die Fans der Mighty Dogs, als Jan Kouba in einer 5:3-Überzahl seine Mannschaft in Führung schoss. Doppeltes Pech auf der anderen Seite für Igor Filobok, dessen vermeintlicher Treffer keine Anerkennung fand, ehe ERV-Goalie Kevin Kessler den Wölfe-Stürmer mit einem erstklassigen Reflex am Jubeln hinderte. Überhaupt bot Schweinfurts Schlussmann eine Top-Leistung, sodass die Saalestädter im Mitteldrittel sogar ohne Treffer blieben. Stattdessen einem Zweitore-Rückstand hinterher laufen mussten, weil erneut Ledin eingenetzt hatte (23.). Bad Kissingens spielerische Qualität kam auch deshalb nicht zum Tragen, weil sich die Wölfe immer wieder auf diverse Ränkespiele einließen, was offensichtlich den Rhythmus kostete. Selbst einen Penalty nach Foul an Christian Masel ließen die Gäste ungenutzt durch den in dieser Disziplin eigentlich überragenden Anton Seewald (40.). Erst im finalen Drittel wurde es im Gästeblock wieder lauter, weil Seewald doch noch traf (46.) und Christian Masel kurz vor Spielende die Verlängerung erzwang (58.).

Trotz diverser Hochkaräter auf beiden Seiten blieben die fünf Minuten torlos, sodass der Derbysieger über das Penaltyschießen gefunden werden musste. Dort traf für die Kissinger Wölfe nur Igor Filobok, während erneut Seewald wie auch Nemirovsky an Kevin Kessler scheiterten. Auf der anderen Seite verwandelten Patrik Rypar und Josef Straka ihre Versuche in exzellenter Manier.

Heimspiel schon am Freitag

Groß Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Kissinger Wölfen nicht. Schon am Freitag (20 Uhr) gastieren die Riverrats aus Geretsried (10./30) im Wolfsbau, am Sonntag folgt das Gastspiel beim TSV Peißenberg, der mit aktuell 37 Punkten auf dem begehrten achten Platz steht. Das letzte reguläre Punktspiel findet am Dreikönigstag in heimischer Halle gegen Tabellenführer EV Füssen statt. Drei Gelegenheiten also, um die letzten Restzweifel zu beseitigen.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

Weitere Bilder in unserem Facebook Profil.

 

Qualitätsnachweis der Kissinger Wölfe

Trotz der Niederlage gegen Königsbrunn reisen Nemirovsky und Co. als Favorit zum Derby nach Schweinfurt am 2. Weihnachtsfeiertag.

Adrian Persch (links) und Wölfe-Goalie Benni Dirksen setzen diesen Königsbrunner Stürmer außer Gefecht. Am Ende war allerdings der Gast obenauf. Foto:Hopf

Kissinger Wölfe - EHC Königsbrunn 4:6 (2:1, 1:3, 1:2).

Für Königsbrunns Trainer Fabio Carciola war es die beste Saisonleistung seiner Mannschaft. Und die hatte es auch gebraucht, um einen Tag vor Heiligabend die drei Punkte aus dem Wolfsbau zu entführen. Zumindest die Verlängerung und damit einen sicheren Zusatzpunkt hätten sich die Saalestädter verdient in einem packenden Spiel auf hohem Niveau. Und das vor toller Kulisse von weit über 400 Fans, die von Beginn an eine extrem temporeiche Partie zu sehen bekamen. Mit Vorteilen für die Gäste, die Wölfe-Goalie Benni Dirksen früh unter Beschuss nahmen. Aber der erste Treffer sollte auf der Gegenseite fallen, als Anton Zimmer ein Überzahlspiel der Wölfe perfekt nutzte nach einem exzellenten Zuspiel von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky (10.).

Auch der zweite Bad Kissinger Treffer fiel in numerischer Überlegenheit, diesmal durch eine starke Aktion von gleich drei Verteidigern. Nach Assists von Domantas Cypas und Marc Hemmerich trug sich Jona Schneider in die Torschützenliste ein (14.). Aber die individuelle Qualität der Brunnenstädter kam noch vor Drittelende zur Geltung mit dem Anschlusstreffer von Ralf Rinke (17.). Ein Tor, das den Gästen einen regelrechten Energieschub verlieh. Denn im Mitteldrittel ließen die bayerischen Schwaben die Muskeln spielen und drehten die Begegnung mit den Treffern von Nico Neuber (24.), Henning Schütz (26.) und Hayden Trupp (31.). Christian Masel hatte zwischenzeitlich zum 3:3 getroffen (30.) nach einer Kombination über Anton Seewald und des immer stärker werdenden Igor Filobok.

Der Schlussabschnitt geriet zunächst zum Offensivfeuerwerk der Wölfe, die vor allem in einem vierminütigen Überzahlspiel die große Chance auf den Ausgleich besaßen. Aber im EHC-Tor stand schließlich Donatas Zukovas, der an alter Wirkungsstätte über sich hinauswuchs und mit einer ganzen Palette von famosen Reflexen seine neue Mannschaft im Spiel hielt. Für Ekstase auf den Rängen sorgte schließlich Marc Hemmerich, der nach einem überragenden Nemirovsky-Pass seinem früheren Teamkollegen doch das Nachsehen gab (58.). Aber die letzte Antwort sollten die Königsbrunner geben mit dem Kontertor von Hayden Trupp (60.), ehe eine Sekunde vor Spielende Patrick Zimmermann ins leere Kissinger Tor zum Endstand traf.

Dank der bis dato gesammelten 41 Punkte war diese Niederlage im Hinblick auf die Verzahnungsrunde kein allzu derber Nackenschlag für die Kissinger Wölfe drei Tage vor dem Unterfranken-Klassiker in Schweinfurt. Bei den Mighty Dogs sollte weitaus weniger entspannt ablaufen nach der 5:9-Niederlage in Dorfen - mit einem 0:6-Rückstand nach dem ersten Drittel. Die drohende Abstiegsrunde vor Augen, musste sich die Mannschaft aus der Fanszene einige Häme gefallen lassen, während dem Trainer und dem Vereinsvorsitzenden nicht zum ersten Mal der Rücktritt nahegelegt wurde. Einmal mehr wurde deutlich: Die Nummer Eins im unterfränkischen Eishockey sind die Kissinger Wölfe.

Quelle: Infranken.de

Weitere Bilder in unserem Facebook Profil.

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2019

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

 

Der EC Bad Kissinger Wölfe e. V. bedankt sich ganz herzlich bei all seinen Helfern, Sponsoren, und den Fans für die bis jetzt sehr gut gelaufene Saison und wünscht Ihnen/ Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Die Vorstandschaft der Kissinger Wölfe sagen Danke für ein geniales 2018. Mit noch einem ausstehenden Sieg in den nächsten 4 Spielen sollten wir den Einzug in die Verzahnungsrunde zur Oberliga klarmachen können und sagen jetzt schon ein grosses Danke an unsere Sponsoren, die auf uns gesetzt haben, Danke an alle Fans die bei zahlreichen Heim- und vor allem Auswärtsspielen eine unvergleichliche aber vor allem friedliche Stimmung gemacht haben.

Die Spieler und der Verein werden auch in 2019 alles und noch viel mehr geben und freuen uns Euch in 2019 wieder bei den Wölfen begrüssen zu dürfen.

Termine für die nächsten Heimspiele:
28.12.2018 20:00 Uhr EC Bad Kissinger Wölfe - Riverrats Geretsried
06.01.2019 18:00 Uhr EC Bad Kissinger Wölfe - EV Füssen


Die Vorstandschaft des EC Bad Kissinger Wölfe e. V.

Seite 7 von 87

Spiel Kalender

  • Februar
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    12061212123
4567121589122110
1112131412241516122917
1819202112332223124224
25262728   
  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)

(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 94 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
(S) # 89 Maxim Kryvorutskyy (DEU)

Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

Heute27
Gestern213
Woche1115
Monat3355
Insgesamt321577

Aktuell sind 32 Gäste und keine Mitglieder online

  • Spieltag

Aufstiegrunde Oberliga SÜD 2018/2019

PTeamPtk
1 SC Riessersee 30
2 TEV Miesbach 21
3 EHC Klostersee 19
4 EV Füssen 18
5 EC Kissinger Wölfe 18
6 HC Landsberg 16
7 EHC Waldkraiburg 15
8 TSV Erding 12
9 EHC Königsbrunn 10
10 TSV Peißenberg 6

Bayernliga 2018/19

PTeamPtk
1 EV Füssen 55
2 HC Landsberg 51
3 TSV Erding 51
4 EC Kissinger Wölfe 45
5 TEV Miesbach 44
6 EHC Königsbrunn 44
7 TSV Peißenberg 43
8 EHC Klostersee 43
9 EHF Passau 36
10 ESC Geretsried 33
11 EA Schongau 30
12 ERV Schweinfurt 29
13 ESC Dorfen 28
14 EV Pegnitz 14

Go to top

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand