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Den Kissinger Wölfen gehen die Spieler aus

Bei der Niederlage in Landsberg verletzen sich Eugen Nold und Anton Zimmer, dazu kommt ein Nasenbeinbruch von Simon Eirenschmalz im Training.

Landsberg Riverkings - Kissinger Wölfe 7:2 (2:0, 4:2, 1:0).

Unlängst hatte Michael Rosin die Frage nach potentiellen Neuzugängen noch galant umschifft. Es laufe doch auch mit einem kleinen Kader gut, hatte der Wölfe-Boss natürlich zurecht argumentiert nach dem Heimsieg über den TSV Peißenberg, als der Himmel über der Kurstadt noch rosarot war. Seit dem Freitag kommt das ab dem 1. Dezember offene Transferfenster allerdings mehr als gelegen. "Mit so einem kleinen Kader brauchen wir die Saison nicht zu Ende spielen", lautet Rosins finstere Analyse in der Pressekonferenz.

Die hohe Niederlage in Landsberg tat weh, war aber nur ein Klacks im Vergleich zu den personellen Sorgen, die die Kissinger Wölfe jetzt plagen. Beginnend mit den überraschenden Wechsel-Absichten von Tim Dreschmann, der bei den Harzer Falken bereits als Neuzugang geführt wird, obwohl der Verteidiger einen gültigen Vertrag bei den Unterfranken besitzt. Noch bevor eine Passanforderung an der Saale eintraf, hatten diverse Medien den Transfer bereits gemeldet, was Mannschaft und Vereinsführung gleichermaßen auf die Palme brachte. Wie auch immer beide Vereine kommunizieren, eine Rückkehr ins Wölfe-Team ist wohl ausgeschlossen. Schon in Landsberg stand der 23-Jährige nicht im Kader.

Was allerdings auch auf Simon Eirenschmalz zutraf, der sich im Abschlusstraining die Nase gebrochen hatte und damit auf die Verletztenliste zu Semjon Bär rückte. Im Spiel selbst verletzten sich zudem die Stürmer Anton Zimmer (Verdacht auf Rippenbruch) und Eugen Nold (Schulter) schwer gegen die körperbetont spielenden Oberbayern, die sich hoch motiviert für die Niederlage zum Saisonauftakt revanchieren wollten. Viel zu viele Handicaps für die Jungs von der Saale, die unter dem Strich schlichtweg chancenlos waren. "Wir hatten uns gut vorbereitet und wollten die Scheibe tief spielen und hinter den Gegner bringen. Das ist uns mit einer disziplinierten Leistung auch gelungen. Wir haben einen guten Job gemacht", sagte Landsbergs Trainer Randy Neal. Vor knapp 900 Zuschauern führten die Lechstädter im ersten Drittel bereits mit 2:0, um im Mittelabschnitt vorentscheidend auf 6:2 davonzuziehen. Beide Kissinger Treffer erzielte Anton Seewald in einem Spiel, das am Ende eher eine Farce war. "Kein Vorwurf daher an die Mannschaft, die hat alles gegeben", sagte Rosin. Nur ein Minikader stand damit zur Verfügung für das Heimspiel am Sonntag gegen die Mammuts aus Schongau, die zeitgleich dem ESC Dorfen mit 4:5 nach Verlängerung unterlagen.

Extrem bedient waren am Freitagabend freilich auch die Mighty Dogs nach der 3:6-Pleite bei den Riverrats in Geretsried, die damit die Schweinfurter in der Tabelle überholten.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

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Kevin Marquardt und der gute Kissinger Weg

Nach dem Gastspiel am Freitag in Landsberg kommen am Sonntag (18 Uhr) die Mammuts in den Wolfsbau. Ein Extralob für die Fans.

Spielt sich immer mehr in den Vordergrund: Wölfe-Stürmer Kevin Marquardt. Foto: Hopf

Spiel verloren, aber Respekt gewonnen. Schon bemerkenswert, welche Zeilen da aus Füssen kamen. Dort, wo die Kissinger Wölfe (2./26) am Sonntag ihr Spiel beim Tabellenführer mit 4:7 verloren hatten. Ein Kompliment gab's dennoch, und zwar von einem Fan, der sich in seiner Botschaft wie folgt äußerte. "Schon vor dem Spiel Schlachtgesänge, während des Spiels immer Anfeuerungen und nach dem Spiel Applaus für beide Mannschaften, sowas sieht man nicht mehr oft in den Stadien. Dass beide Fanlager dann noch in der Füssener Fankurve zusammen gefeiert haben, zeugt von wahrem Sportsgeist", so der Schreiber, der besonders den Trommler und Trompetenspieler mit Lob bedachte. "Ihr könnt stolz auf solche Fans sein. Hier könnte sich mancher sogenannte Fußballfan eine Scheibe abschneiden. Ich wünsche euch eine erfolgreiche Saison und freue mich schon auf das Spiel in Bad Kissingen."

Doch auch die Mannschaft selbst hat sich ein "Chapeau" verdient, schließlich belegt der Aufsteiger nach dem Ende der Vorrunde einen überragenden zweiten Platz. Kein Grund freilich für den Trainer, um von seiner Philosophie abzuweichen. "Wir müssen auf dem Boden bleiben. Ein Platz unter den ersten Acht ist das Ziel. Jedes Spiel, jedes Drittel geht für uns bei Null los. Natürlich will man immer gewinnen. Wichtig ist aber, dass alle gesund bleiben und wir uns als Mannschaft und Verein weiter entwickeln", sagt Mikhail Nemirovsky vor den Spielen am Freitag (20 Uhr) beim HC Landsberg (4./22) und am Sonntag (18 Uhr) in heimischer Halle gegen den EA Schongau (13./11). Gegen die hoch gehandelten River Kings hatten die Kissinger Wölfe zur Saisonpremiere einen unerwarteten 5:2-Erfolg gefeiert, aber bei den deutlich weniger prominent besetzten Mammuts aus Schongau mit 4:5 verloren in einem aufgrund von Nebelbildung am Rande des Abbruch stehenden Spiels.

"Ich finde, dass die Saison für uns richtig gut läuft. Gerade am Anfang ist es wichtig, viele Punkte zu sammeln, und das haben wir geschafft. Schade, dass in Füssen kein Erfolgserlebnis heraussprang, da war mehr möglich", sagt Kevin Marquardt, aus dem gleichermaßen Realitätssinn und Ehrgeiz spricht. Eine Melange, die seinem Trainer gefällt. "Kevin bekommt Woche für Woche mehr Selbstvertrauen. Das ist ein super Typ mit einem starken Charakter. Keiner, der rumweint, wenn es mal nicht läuft", sagt Nemirovsky über den 21-Jährigen, der in Würzburg lebt, dort Lehramt für Gymnasium mit Schwerpunkt Englisch studiert. Was sicher auch damit zu tun hat, dass Kevin Marquardt, der im Kindesalter auch mal in Sulzthal wohnte und Fußball spielte, in Kanada geboren wurde und bis zu seinem fünften Lebensjahr in einem Vorort von Vancouver lebte.

"Meine Eltern kommen eigentlich aus Bad Brückenau. Beruflich war mein Vater aber einige Jahre in Kanada, ehe wir wieder zurück nach Deutschland gezogen sind", erklärt Marquardt, der noch im Vorschulalter beim damaligen SC Bad Kissingen nach einem Probetraining unter Elmar Heurung das Eishockeyspielen begann, in Schweinfurt fortsetzte bis zum elften Lebensjahr und danach schon im Juniorenbereich eine erstaunliche Karriere hinlegte. Mit Stationen in Erfurt, Köln und Regensburg. "Gelebt habe ich damals im Sportinternat oder in einer Gastfamilie, ehe ich mit 17 Jahren wieder zurück zu den Mighty Dogs bin. Das haben mir meine Eltern ermöglicht, denen ich dafür sehr dankbar bin. Das alles hat sicher dazu beigetragen, dass ich ein selbstständiger Mensch bin", sagt Marquardt, der sich zumindest für eine gewisse Zeit eine Rückkehr nach Kanada vorstellen könnte. "Ein Auslandssemester wäre cool. Und mit einer Kindergarten-Freundin stehe ich noch in Kontakt." Ein Saison-Highlight war für den Stürmer sicher der Derbysieg über Schweinfurt, ohne jede Häme freilich gegenüber dem Ex-Verein. "Danach war ich noch bei meinen früheren Kollegen in der Kabine. Das war eine lockere Stimmung. Mit einigen Jungs stehe ich ja auch noch in regelmäßigem Kontakt", sagt Marquardt, der seinen Schuss als Stärke, in den Zweikämpfen aber noch Luft nach oben sieht, "weil ich den Puck besser abschirmen muss". Eine gewisse Demut, die Mikhail Nemirovsky in seinem Urteil bestätigt: "Ich hoffe, er bleibt uns noch für viele Jahre erhalten. Mit solch besonderen Jungs lässt sich etwas aufbauen." Die regelmäßige Belastung mit zwei Spielen am Wochenende sieht der 21-Jährige gelassen. "Ich bin schon lange genug dabei, um das wegzustecken, an diesen Rhythmus gewöhnt man sich mit der Zeit. Den Samstag muss man halt zur Regenaration nutzen, dann geht das schon", sagt Marquardt, der den Schläger rechts spielt, was normalerweise nur Linkshänder machen, "weil ich in meinen Anfängen in Bad Kissingen einen eigentlich falschen Schläger in die Hand gedrückt bekam und dann dabei geblieben bin."

Nur eine Sache stört aktuell die Stimmung im Team: Der mögliche Wechsel von Verteidiger Tim Dreschmann nach Braunlage, der beim Oberligisten "Harzer Falken" schon als Neuzugang gemeldet wird. Eine Stellungnahme hierzu folgt seitens der Vereinsführung im Rahmen der Pressekonferenz am Sonntag beim Heimspiel.

(Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt)

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Kissinger Wölfe spielen gut, verlieren aber

Beim Tabellenführer EV Füssen ziehen sich die Unterfranken bestens aus der Affäre.

EV Füssen - Kissinger Wölfe 7:4 (2:1, 2:1, 3:2).

Beim Tabellenführer kann man verlieren. Muss es aber nicht. "Auch Füssen ist schlagbar. Die Verlängerung wäre allemal möglich gewesen", sagte Michael Rosin. Nach der Niederlage in Geretsried eine Woche zuvor war der Wölfe-Vorsitzende noch angefressen ob der ungenügenden Vorstellung. "Diesmal gibt es von mir keine Kritik an der Mannschaft. So eine Leistung muss man erst einmal aufs Eis bringen", sagte Rosin. Ärgerte sich allenfalls über den verschlafenen Start, den die Ostallgäuer konsequent bestraften mit Treffern von Marc Besl in Überzahl (4.), als Anton Seewald auf der Sünderbank schmorte, und EVF-Kapitän Eric Nadeau (6.). Aber vor der tollen Kulisse von über 1100 Zuschauern erzwangen die Unterfranken ein Spiel auf Augenhöhe, was zwölf Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels belohnt werden sollte mit dem Anschlusstreffer von Verteidiger Tim Dreschmann.

Auch im Mitteldrittel wurde das Topspiel den hohen Erwartungen gerecht. Ron Newhook stellte für Füssen auf 3:1 (28.), Anton Zimmer hielt die Gäste in Schlagdistanz (32.), ehe EV-Crack Markus Vaitl den Puck ins obere Kreuzeck hämmerte (37.). "Wir haben uns immer herangekämpft, dann hat Füssen wieder nachgelegt", erzählte Rosin mit wenigen Worten die Geschichte dieses Spiels.

Denn auch das letzte Kapitel hatte keine neue Wendung parat. Der Anschlusstreffer von Christian Masel (47.) steigerte die Hoffnung der mitgereisten Fans, ehe auf der anderen Seite Samuel Payeur Wölfe-Goalie Benni Dirksen mit einem Schuss durch die Schoner düpierte (53.). Dann war es Anton Seewald, der den vierten Treffer für die Männer von der Saale erzielte (55.). Jetzt setzte Spielertrainer Mikhail Nemirovsky alles auf eine Karte, brachte für Dirksen einen sechsten Feldspieler, doch gejubelt wurde nur noch auf Füssener Seite mit den Empty-Net-Goals von Vincent Wiedemann und Thomas Böck. Nach dem Spiel feierten beide Fanlager Seite an Seite. Die Anhänger der Wölfe waren dafür extra in die Fankurve der Schwarz-Gelben gekommen.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

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Spiel Kalender

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  • - Heim
  • - Auswärts

Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)
(V) #
(V) #

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 89 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
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Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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PTeamPtk
1 EV Füssen 45
2 HC Landsberg 40
3 EC Kissinger Wölfe 38
4 EHC Klostersee 35
5 EHC Königsbrunn 33
6 TSV Erding 33
7 TSV Peißenberg 31
8 EHF Passau 30
9 TEV Miesbach 28
10 ESC Geretsried 28
11 ERV Schweinfurt 24
12 ESC Dorfen 23
13 EA Schongau 21
14 EV Pegnitz 5

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