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Kristers Freibergs: Nationalspieler und Malocher

Der Lette wird auch an diesem Wochenende wieder alles geben, damit die Saalestädter weitere Erfolgskapitel in der Aufstiegsrunde schreiben.

EC Bad Kissinger Wölfe - TSV Peißenberg (Freitag 18.01.2019, 20:00 Uhr)
EHC Klostersee - EC Bad Kissinger Wölfe (Sonntag 20.01.2019, 17:30 Uhr)

Eine Bank in der Verteidigung der Kissinger Wölfe: Kristers Freibergs (rechts). Foto: Hopf

Was war das für ein Megastart in die Aufstiegsrunde mit den Siegen über Landsberg (6:3) und in Waldkraiburg (3:2). Jetzt wollen die Kissinger Wölfe nachlegen, was vor allem am Freitag (20 Uhr) allemal möglich ist im Heimspiel gegen den TSV Peißenberg, der witterungsbedingt erst einmal antreten konnte bei der 1:5-Niederlage beim Topfavoriten SC Riessersee. Eine Spur anspruchsvoller wird es für die Unterfranken voraussichtlich am Sonntag (17.30 Uhr) mit dem Gastspiel beim EHC Klostersee, der aufgrund der Schneemassen in Oberbayern ebenfalls erst einmal im Einsatz war, als Oberligist Waldkraiburg beim 9:2 regelrecht vermöbelt wurde.

Eine gute Abwehr ist auch im Eishockey die Basis des Erfolges. Und diesbezüglich sind die Kissinger Wölfe nicht nur dank Ausnahme-Goalie Benni Dirksen bestens aufgestellt. Einen herausragenden Job erledigt Woche für Woche Kristers Freibergs. Ein Glücksfall, dass sich der Lette für die Saalestädter entschieden hatte. "Kristers hatte vor einigen Jahren ein Probetraining in Bayreuth bei Sergej Waßmiller, der mich dann auf ihn aufmerksam gemacht hat", sagt Mikhail Nemirovsky, der den 26-Jährigen als "ruhigen Typen" bezeichnet, der auf dem Eis umso aktiver in Erscheinung tritt mit einer professionellen und disziplinierten Einstellung. "Ich bin mit ihm sehr zufrieden, als Mensch und als Spieler. Kristers und Domantas Cypas gehören sicher zu den besten Verteidigern dieser Liga."

Schon im Alter von fünf Jahren hatte Kristers Freibergs mit Eishockey begonnen in seiner Heimatstadt Liepaja, mit knapp 80 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Lettland. "Bei uns ist Eishockey sehr beliebt. Aber ich hätte auch Motocrossfahrer werden können. Mein Onkel war nämlich mal Europameister. Als mein Vater eine Entscheidung von mir verlangte, entschied ich mich als Sechsjähriger dann aber für Eishockey, zumal dieser Sport bei uns sehr professionell gefördert wird." So wurde aus dem kleinen Kristers ein talentierter Spieler in einem richtig starken Jugendteam, das sogar Turniere in den USA, Kanada oder Russland spielte. Gerade einmal zwölf Jahre alt war der Linksschütze, als über einen Spielerbeobachter die Einladung zu einem Talentcamp nach Schweden kam. "Der Familienrat hat dann getagt und mir die Entscheidung überlassen. Was dazu führte, dass ich drei Jahre in Linköping spielte, dort die reguläre Schule besuchte."

Im Jahr 2010 ging es zurück in die geliebte Heimat, aber das Fernweh sollte Kristers Freibergs, dessen Schwester in Norwegen lebt, wieder packen. Diesmal ging es nach Deutschland zum Hamburger SV. "Der wurde damals von einem Landsmann trainiert, der mich für einen Wechsel begeistern konnte. Ich hatte drei wirklich schöne Jahre dort."

In dieser Zeit wurde Freibergs Nationalspieler seines Landes, spielte anschließend wieder in seiner Heimstadt, ehe nun Bad Kissingen zur neuen Heimat wurde. "Natürlich war das Leben in Hamburg anders. Aber hier ist alles viel einfacher und leichter. Außerdem kann ich mich besser auf meinen Sport fokussieren. Die Großstadt vermisse ich nicht. Mit der fränkischen Küche habe ich kein Problem; ich esse gern mal eine Bratwurst oder einen Leberkäs."

Dass die Stürmer und ihre Tore oftmals im Mittelpunkt stehen, damit hat Bad Kissingens Nummer 3 kein Problem. "Jeder muss seinen Job machen. Und ich weiß, dass meine Aufgabe eine wichtige ist." Das Toreverhindern passt zur Mentalität des 26-Jährigen, der nicht nur sich als harter Arbeiter sieht. "Wir haben dieselbe Einstellung und spielen füreinander. Wir haben keine Starspieler und versuchen nichts, was wir nicht können. Die einfachen Dinge zu machen, das ist die Kunst."

Dass ein Nationalspieler auch in der Bayernliga dazulernen kann, daran lässt der Lette keinen Zweifel. "Was nutzt es, in der höchsten Liga zu spielen und nur auf der Bank zu sitzen. Das bringt dich nicht weiter. Hier bekomme ich enorm viel Eiszeit, was mich sehr glücklich macht", sagt der in Arnshausen wohnende Freibergs. Zumal Verteidiger-Kollege Jona Schneider weiterhin verletzungsbedingt fehlt.

Der Inhaber einer Trainerlizenz freut sich zudem, Ende Januar Besuch von seiner Familie zu bekommen. "Meine Eltern haben mich schon länger nicht mehr spielen gesehen." Und nach der Saison? "Da will ich gar nicht in den Urlaub, sondern nur nach Hause, um eine gute Zeit mit meiner Familie und Freunden am Meer zu verbringen." Sympathisch und bodenständig ist dieser Kristers Freibergs. Ein Grund mehr, am Freitag im Wolfsbau vorbeizuschauen.

Quelle: InFranken.de Jürgen Schmitt

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Kissinger Wölfe machen den Traumstart perfekt

Nach dem Auftaktsieg gegen Landsberg gewinnen die Saalestädter auch beim Oberligisten Waldkraiburg.

EHC Waldkraiburg - Kissinger Wölfe 2:3 (1:1, 0:2, 1:0).

Michael Rosin hatte es ja mit gut gemeinten Worten versucht, die Laune blieb aber im Keller. Jedenfalls bei den Waldkraiburgern. Von einem "ausgeglichenen Spiel" hatte der Wölfe-Vorsitzende in der Pressekonferenz gesprochen. Und dafür Gelächter geerntet, weil sich das Auditorium mit der Leistung der Gastgeber ganz und gar nicht einverstanden zeigte. Der Baum brennt also beim um den Klassenerhalt spielenden Oberligisten, der ja schon zwei Tage zuvor ordentlich auf die Mütze bekommen hatte beim Auswärts-2:9 gegen den EHC Klostersee. Zusätzlich müssen die Oberbayern diverse Abgänge verkraften.

Dennoch standen den "Löwen" noch satte 19 Spieler zur Verfügung, während die Unterfranken gerade mal 14 Akteure hatten aufbieten können durch das Fehlen von Igor Filobok (Beruf) und der verletzten Jona Schneider und Adrian Persch. Die 655 Zuschauer sahen einen guten Start ihrer Mannschaft mit dem schnellen Führungstreffer von Nico Vogl (4.), aber aus der Fassung bringen ließen sich die Wölfe nicht, die mit Einsatz und individueller Qualität dagegenhielten und verdient durch Jakub Revaj zum Ausgleich kamen. "Danach war wieder Unruhe in unserem Spiel. Nach einem Gegentor fangen wir das Zittern an, so geht es schon die ganze Zeit", konstatierte EHC-Trainer Alex Piskunov. Was zur Folge hatte, dass die Saalestädter mit einem richtig starken Mitteldrittel auf 3:1 erhöhten durch die Treffer von Anton Zimmer (36.) und Kevin Marquardt (38.). Anton Seewald, Kevin Marquardt und Christian Masel hatten sogar weitere Tore für die Gäste auf dem Schläger.

"Das letzte Drittel war ein offener Schlagabtausch. Unter dem Strich geht unser Sieg in Ordnung", sagte Michael Rosin, nachdem den Waldkraiburgern durch Neuzugang Povilas Verenis (55.) nur noch der Anschlusstreffer gelang.

Weiter geht es für die Kissinger Wölfe am Freitag den 18.01.2019 (20:00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Peißenberg. Nach den zwei Auftakt-Siegen in der Aufstiegsrunde hoffen Verein und Spieler auf eine große Kulisse im Wolfsbau.

Durchwachsen geriet derweil der Start für den ERV Schweinfurt in die Abstiegsrunde. Nach dem 6:4-Sieg bei den "Devils" des VfE Ulm/Neu-Ulm mussten sich die Mighty Dogs zwei Tage später auf eigenem Eis dem EV Pegnitz mit 2:3 nach Verlängerung beugen. Sieg und Niederlage auch für den ESC Haßfurt in der Parallelgruppe. Am Freitag hatten die "Hawks" vor 500 Fans ihr Heimspiel gegen die Schongau Mammuts mit 5:4 gewonnen, am Sonntag setzte es beim ESC Kempten eine 7:10-Niederlage. Wie von Haßfurter Seite angekündigt, hatte der Verein seine vier Kontingentspieler zum Einsatz gebracht und sich damit den Zorn der Konkurrenz ausgesetzt, die sich an die freiwillige Selbstbeschränkung von zwei Spielern mit ausländischem Pass halten. Hier droht den Haßfurtern eine Sanktionierung durch den Verband. Wie übrigens auch dem EHC Königsbrunn, der sein Gastspiel beim TEV Miesbach kurzfristig absagen musste, weil das mit der Fahrt beauftragte Busunternehmen angesichts der Wetterlage den Auftrag quasi stornierte.

Ein Trainerwechsel wird aus Geretsried gemeldet, der sich nach dem verkorksten Auftakt in die Abstiegsrunde von Trainer Ludwig Andrä trennte. Ab sofort wird Sebastian Wanner (bisheriger U20 Trainer) an der Bande der Rats stehen.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

Link zur Pressekonferenz

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Kissinger Wölfe: Erster Griff nach den Sternen

Nemirovsky und Co. starten mit einem Überraschungssieg gegen Landsberg in die Aufstiegsrunde.

Kissinger Wölfe - HC Landsberg 6:3 (4:2, 0:1, 2:0).

War wieder der erhoffte Impulsgeber nach langer Verletzungspause: Wölfe-Stürmer Eugen Nold (Bildmitte). Foto:Hopf

Kritische Analysen gehören zur DNA des Mikhail Nemirovsky. Lobhudeleien sind nicht das Ding des 44-Jährigen. So, als wäre Selbstzufriedenheit schon ein erster Schritt zurück. Also hielt sich der Spielertrainer der Kissinger Wölfe mal wieder mit Komplimenten zurück, sprach lieber das an, was verbesserungswürdig ist. Wie das ineffektive Überzahlspiel. Das alles aber mit entspanntem Unterton. Denn schlecht reden ließ sich die Leistung seiner Mannschaft wahrlich nicht mit diesem perfekten Start in die Aufstiegsrunde. "Das erste Drittel war eines der besten in dieser Saison", sagte Wölfe-Boss Michael Rosin in der Pressekonferenz, und hatte natürlich Recht angesichts beeindruckender Startphase.

Sachen von Sekunden

58 Sekunden waren gespielt, als Verteidiger Simon Eirenschmalz die Führung erzielte. Ein krasser Abwehrfehler ermöglichte Thomas Fischer den Ausgleich (15.), doch nur 26 Sekunden später netzte Anton Zimmer für die Kissinger ein, ehe 41 Sekunden später Christian Masel nach einem Puck-Klau mit Schmackes zum 3:1 traf. Die 400 Fans im Wolfsbau waren kurz vor der Ekstase, während Gästetrainer Randy Neal im Tor fortan auf Christoph Schedlbauer setzte, für den Markus Kring weichen musste. "Das war teilweise Chaos bei uns. Wir haben uns einige geistige Aussetzer erlaubt, die zu Gegentoren geführt haben", sagte der HC-Trainer, dessen Leidensfähigkeit weiter auf die Probe gestellt wurde mit dem 4:1 durch Kapitän Eugen Nold (20.), der nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback gab, bei seinem Treffer freilich von der grandiosen Vorarbeit von Kristers Freibergs profitierte. Der nächste "Bock" ermöglichte den Gästen kurz vor der ersten Pausensirene den zweiten Treffer durch Fabio Carciola, der nach seiner Trainer-Demission in Königsbrunn kurzerhand von den Riverkings verpflichtet worden war. Am ehemaligen DEL-Spieler hatten übrigens auch die Kurstädter Interesse gezeigt, die laut Rosin ihre Fühler weiter ausstrecken hinsichtlich potentieller Neuzugänge. Erst zum 31. Januar schließt das Transferfenster. Durch die Rückkehr verletzter Spieler, mit Ausnahme von Adrian Persch und Verteidiger Jona Schneider, konnten die Kissinger Wölfe endlich mal wieder drei Sturmreihen aufbieten, was sich überaus positiv bemerkbar machte.

Geärgert und gefreut

"Dank der Kräfteersparnis können die Stürmer besser nach hinten arbeiten", sagte Simon Eirenschmalz, der selbst einen famosen Abend erlebte als zweifacher Torschütze. Im Mitteldrittel durften sich die Unterfranken zunächst ordentlich ärgern, weil drei Überzahlspiele ebenso ungenutzt blieben wie die Hochkaräter von Nemirovsky, Masel, Nold und Marc Hemmerich, stattdessen die Lechstädter erneut kurz vor Drittelende trafen, diesmal durch Michael Fischer (40.). Umso wichtiger geriet das 5:3 durch den noch von einem Landsberger Schläger abgefälschten Eirenschmalz-Schuss (49.). Das Sahnehäubchen war das Empty-Net-Goal von Anton Zimmer (60.), der zwischendurch eine 10-Minuten-Strafe absitzen musste nach einer verbalen Entgleisung dem Schiedsrichter gegenüber.

"Im letzten Drittel haben wir clever gespielt und dumme Fehler vermieden. Mit so einer Leistung können wir oben mitspielen. Das Spiel war jedenfalls jeden Euro wert", sagte Rosin. Hinsichtlich der zwei freien Plätze in der Oberliga gibt es andere Kandidaten, aber mit dem Greifen nach den Sternen hat Mikhail Nemirovsky überhaupt kein Problem. "Natürlich wollen wir hoch, wenn die Möglichkeit da ist. Das muss unser Ziel sein, sonst können wir gleich zu Hause bleiben. Was dann käme, ist Sache der Vorstandschaft und der Sponsoren. Bad Kissingen ist doch eine reiche Stadt." Auch der ungebrochene Ehrgeiz gehört zur DNA des Mikhail Nemirvosky.

Quelle: Infranken.de Jürgen Schmitt

Link zur Pressekonferenz

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Saison: 2018/2019

1. Mannschaft Saison 2018/2019

Trainer: Mikhail Nemirovsky (DEU)
Co-Trainer: Michael Rosin (DEU)

(T) # 30 Benny Dirksen (DEU)
(T) # 82 Lars Torben Franz (DEU)
(T) #


(V) # 19 Simon Eirenschmalz (DEU)
(V) # 79 Marc Hemmerich (DEU)
(V) # 21 Jona Schneider (DEU)
(V) #  3 Kristers Freibergs (LVA)
(V) # 29 Domantas Cypas (LTU)
(V) #
(V) #

(S) # 78 Mikhail Nemirovsky (DEU)
(S) # 13 Eugen Nold (DEU)
(S) # 26 Christian Masel (DEU)
(S) # 17 Anton Seewald (DEU)
(S) # 81 Jakub Revaj (DEU)
(S) # 75 Martin Schuler (DEU)
(S) # 91 Semjon Bär (DEU)
(S) # 71 Anton Zimmer (DEU)
(S) # 97 Kevin Marquardt (DEU)
(S) # 93 Adrian Persch (DEU)
(S) # 94 Jörg "Igor" Filobok (DEU)
(S) #
(S) #
(S) #

Betreuer:

Nico Achilles
Daniel Wehner
Freddy "das Tier" Schaupp

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Aktuell sind 40 Gäste und keine Mitglieder online

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Aufstiegrunde Oberliga SÜD 2018/2019

PTeamPtk
1 EC Kissinger Wölfe 9
2 SC Riessersee 8
3 TEV Miesbach 6
4 EHC Klostersee 4
5 EHC Königsbrunn 3
6 EV Füssen 3
7 EHC Waldkraiburg 3
8 HC Landsberg 3
9 TSV Erding 0
10 TSV Peißenberg 0

Bayernliga 2018/19

PTeamPtk
1 EV Füssen 55
2 HC Landsberg 51
3 TSV Erding 51
4 EC Kissinger Wölfe 45
5 TEV Miesbach 44
6 EHC Königsbrunn 44
7 TSV Peißenberg 43
8 EHC Klostersee 43
9 EHF Passau 36
10 ESC Geretsried 33
11 EA Schongau 30
12 ERV Schweinfurt 29
13 ESC Dorfen 28
14 EV Pegnitz 14

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